Flugbereitschaft - Bundesregierung kauft nach Pannenserie neue Flieger

Nach Pannenserie : Bundesregierung kauft drei neue Flieger für die Flugbereitschaft

Nach der Pannenserie mit Regierungsfliegern hat der Haushaltsausschuss des Bundestages jetzt den Kauf von drei neuen Maschinen bewilligt. Zuletzt war Außenminister Heiko Maas wegen eines defekten Reifens zu spät zum UN-Sicherheitsrat gekommen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Kauf von drei neuen Langstreckenmaschinen für die Flugbereitschaft der Bundeswehr gebilligt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend aus Kreisen des Ausschusses. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet.

Die Luftwaffe schrieb am Abend bei Twitter: „Geschafft: Die Beschaffung von drei niegelnagelneuen A350-900 inkl. VIP-Kabinen ist heute parlamentarisch gebilligt worden. Nun gilt es, den Vertrag zu schließen. Wir freuen uns auf drei neue Langstreckenflieger, die bis Mitte 2020 bei uns sein sollen.“

Die Flugbereitschaft hat 14 teils recht alte Flugzeuge, die für Flüge von Kabinettsmitgliedern oder des Bundespräsidenten eingesetzt werden. Nach zahlreichen Pannen hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Februar die Beschaffung von drei neuen Langstreckenmaschinen in Auftrag gegeben.

Ein neuer Airbus A350 kostet nach Expertenangaben bis zu 180 Millionen Euro. Ein Umbau auf die Ausstattung als Regierungsmaschine zieht weitere Kosten nach sich.

(zim/dpa)
Mehr von RP ONLINE