Familienunternehmer-Chef Eben-Worlée kritisiert das Entlastungspaket „Vermögende brauchen keine Steuererleichterungen, reiche Rentner keinen Zuschuss“

Interview | Berlin · Familienunternehmer-Präsident Reinhold von Eben-Worlée wendet sich mit einem Weckruf an die Bundesregierung: Im Mittelstand drohe wegen der explodierenden Energiepreise eine „beispiellose Insolvenz-Welle“. Wirtschaftsminister Robert Habeck müsse sechs Atomkraftwerke am Netz lassen und die staatlichen Hilfen für Unternehmen sofort ausweiten. Das Entlastungspaket der Regierung sieht er kritisch.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbandes der Familienunternehmer.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbandes der Familienunternehmer.

Foto: picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka

Herr von Eben-Worlée, Kreml-Chef Putin hat auch die Gaspipeline Nord Stream 1 ganz abgeschaltet, die Energiepreise schießen durch die Decke. Welche Konsequenzen hat das für den Mittelstand?