FDP-Abgeordnete Miriam Gruß: Eine Frau sagt dem Ü-Ei den Kampf an

FDP-Abgeordnete Miriam Gruß : Eine Frau sagt dem Ü-Ei den Kampf an

Berlin (RPO). Miriam Gruß ist erst 32 und damit für eine Politikerin noch ziemlich jung. Dennoch stand die FDP-Bundestagsabgeordnete bereits zwei Mal im Fokus der Öffentlichkeit. Im März 2006 wollte sie Nationaltrainer Jürgen Klinsmann nach einer 1:4-Pleite gegen Italien vor den Sportausschuss zitieren, damit er "sein Konzept" erkläre. Nun macht die Liberale Jagd auf das Überraschungsei.

"Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmitteln", hatte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-gegenüber der "Welt" erklärt. Neben dem Überraschungsei müssten ihrer Ansicht nach auch Cornflakes mit Spielzeug verboten werden.

Gruß, die selbst einen Sohn hat, vertrat damit auch eine Empfehlung der Kinderkommission des Bundestages zu "Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag". Diese hatte angeregt, jegliche Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug solle verboten werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Diplom-Politologin ins Rampenlicht gerät. 2006 hatte Gruß verlangt, Bundestrainer Jürgen Klinsmann müsse vor dem Sportausschuss des Bundestages Rechenschaft ablegen. Die Nationalmannschaft hatte damals gerade eine bittere 1:4-Pleite gegen Italien hinnehmen müssen.

"Weniger als 100 Tage vor der WM sollte Jürgen Klinsmann nicht mehr experimentieren müssen", wetterte Gruß damals und ergänzte: "Es geht ja nicht nur darum, ob eine Mannschaft mal schlecht spielt, sondern um die Frage: Wie präsentiert sich Deutschland."

Unsere Leser reagieren mit Empörung auf den Ü-Ei-Vorschlag. Wir haben Stimmen gesammelt und stellen Ihnen außerdem Miriam Gruß genauer vor.

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