CDU-Politikerin Diana Kinnert „Wir müssen jungen Generationen ein Vertrauen in das Morgen geben“

Interview | Berlin · Die CDU-Politikerin Diana Kinnert hat sich intensiv mit dem Thema Einsamkeit beschäftigt. Sie spricht über die Folgen sozialer Isolation in der Pandemie und ihre Vorstellung eines „Modernisierungsjahrzehnts“. An das Wahlprogramm und Zukunftsteam ihrer Partei hat sie glasklare Erwartungen. Und von „Hahnenkämpfen“ hat sie genug.

 Diana Kinnert.

Diana Kinnert.

Foto: picture alliance / Flashpic/dpa

Sie ist jung, selbstbewusst, hat einen  Migrationshintergrund und lebt offen lesbisch - damit verkörpert Diana Kinnert wohl nicht eine typische CDU-Politikerin. In ihrer Partei setzt sich die Publizistin und Unternehmerin leidenschaftlich für mehr Diversität und eine stärkere Beteiligung von jungen Menschen und Frauen ein. Für ihr neues Buch „Die neue Einsamkeit“ (2021) hat sich sie intensiv mit aus ihrer Sicht einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit auseinandergesetzt. Im Interview spricht sie nicht nur über den Zusammenhang von Corona und Einsamkeit, sondern auch über die Modernisierung ihrer Partei. Dabei erspart sie der CDU keine scharfe Kritik.