Gemeinsame, friedliche Erforschung Deutschland unterzeichnet Artemis Accords für Kooperation im Weltraum

Bonn · Um stärker Teil der derzeit vor allem von den USA geplanten weiteren Erforschung von Mond und Mars zu werden, hat Deutschland sich der internationalen Artemis-Initiative angeschlossen.

 Die deutschen Astronauten Alexander Gerst (l) und Matthias Maurer (r) machen ein Selfie mit Bill Nelson, Chef der NASA, bei der Unterzeichnung des Beitritts Deutschlands zum Raumfahrtprogramm Artemis.

Die deutschen Astronauten Alexander Gerst (l) und Matthias Maurer (r) machen ein Selfie mit Bill Nelson, Chef der NASA, bei der Unterzeichnung des Beitritts Deutschlands zum Raumfahrtprogramm Artemis.

Foto: dpa/Michael Kappeler

Die sogenannten Artemis Accords wurden am Donnerstagabend in Washington vom Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Walther Pelzer, unterzeichnet.

Der von den USA geführten internationalen Initiative gehören damit nach DLR-Angaben nun 29 Staaten an. Die Artemis Accords formulieren Prinzipien für die Kooperation in der zivilen Erkundung des Weltraums sowie bei der Nutzung von Mond, Mars, Kometen und Asteroiden zu friedlichen Zwecken.

„Die USA bereiten mit ihrem Artemis-Programm die nächsten Schritte in Richtung Mond und Mars vor“, erklärte die DLR. Um „Teil dieses wichtigen Abschnittes in der Raumfahrtgeschichte“ zu werden, habe Deutschland die Artemis Accords unterzeichnet.

Mit ihrer Mission Artemis 3 will die Nasa 2025 zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wieder US-Astronauten auf den Mond bringen. Beim Artemis Accord haben sich zahlreiche Länder verpflichtet, diese Mond Mission zu unterstützen. Langfristig sollen die Nasa-Mondmissionen die Reise in Richtung Mars vorbereiten.

(aku/AFP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort