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FDP verliert 30 Prozent: Deutlich weniger Spenden für die Koalition

FDP verliert 30 Prozent : Deutlich weniger Spenden für die Koalition

Die Wirtschaft hat ihre finanzielle Unterstützung für die schwarz-gelbe Koalition einem Zeitungsbericht zufolge 2011 stark zurückgefahren. Bei der CDU sind demnach in diesem Jahr nur halb so viele Großspenden eingegangen wie 2010. Die FDP büßte ein Drittel ihrer Zuwendungen ein.

Trotz der Einbußen erhielt die CDU dem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge mit 516.000 Euro die meisten Spenden. Ihre bayerische Schwesterpartei CSU habe mit 512.000 Euro fast gleichauf gelegen, während die FDP noch Zuwendungen von 320.000 Euro bekommen habe.

Die SPD habe mit 355.000 Euro ihr Spendenniveau halten können, die Grünen hätten ihr Aufkommen auf 110.000 Euro fast verdoppelt. Waren 2010 noch Großspenden von insgesamt 2,5 Millionen Euro an die Bundestagsparteien geflossen, ging das Aufkommen nach Informationen der Zeitung 2011 auf nur noch 1,8 Millionen Euro zurück.

Größte Geldgeber seien erneut die Metallindustrie, der Versicherungskonzern Allianz sowie die Autobauer BMW und Daimler gewesen. Sämtliche Summen berücksichtigen nur Großspenden über 50.000 Euro, die von den Parteien unverzüglich beim Bundestagspräsidenten angezeigt werden müssen. Kleinere Zuwendungen zwischen 10.000 und 50.000 Euro werden erst viel später in den Rechenschaftsberichten der Parteien offengelegt.

(AFP)