37-Jähriger plant mehrmonatige Auszeit Daniel Bahr weinte nach FDP-Wahlpleite

München · Die Pleite der FDP bei der Bundestagswahl hat beim damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) Tränen fließen lassen. "Nicht in der Nacht, aber am nächsten Morgen", gestand der 37-Jährige in einem Interview.

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Foto: dpa/Sebastian Kahnert

"Als ich aufwachte, dachte ich zuerst, es sei ein schlechter Traum gewesen. Als dann unsere kleine Tochter mich plötzlich anstrahlte, bekam ich feuchte Augen", sagte Bahr der "Bunten" laut Vorabmeldung vom Donnerstag."

Inzwischen wisse er: "Es gibt eben doch Wichtigeres als Politik." Er freue sich nun auf neue Aufgaben. Nach dem bevorstehenden Winterurlaub werde er eine Auszeit nehmen.

"Einige Monate möchte ich mehr Zeit mit meiner Frau und unserer Tochter verbringen, Abstand zur Politik haben." Vielleicht werde er dann mit seiner Familie für einige Zeit ins Ausland gehen.

(AFP)
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