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Corona-Krise: FDP fordert Abgeordnte zu Verzicht auf Diätenerhöhung auf

„Sollten Vorbild sein“ : Diätenerhöhung - FDP fordert Bundestagsabgeordnete zu Verzicht auf

Mit diesem Vorschlag wird die FDP sicherlich bei den Bürgern punkten können: Angesichts der Corona-Krise hat die Partei einen Verzicht der Bundestagsabgeordneten auf die diesjährige Diätenerhöhung vorgeschlagen.

Es sei "wichtig, dass auch die Abgeordneten in der Krisensituation zeigen, dass wir Vorbilder sind und gemeinsam auf den sonst durch das Abgeordnetengesetz automatisch festgelegten Inflationsausgleich verzichten", erklärte FDP-Fraktionsvize Christian Dürr am Dienstagabend.

"In der nächsten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages sollten wir als Bundestagsabgeordnete den Ausfall der Diätenerhöhung für das Jahr 2020 beschließen", empfahl der Finanzexperte.

Zuletzt waren die Bezüge der Abgeordneten zum 1. Juli 2019 erhöht worden. Sie stiegen damals um 3,1 Prozent auf 10.083 Euro pro Monat. Die jährliche Anpassung der Abgeordnetendiäten erfolgt automatisch. Grundlage dafür ist jeweils die Entwicklung des Nominallohnindexes im Vorjahr, den das Statistische Bundesamt errechnet.

(felt/AFP)