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Christine Haderthauer: Verdacht auf Steuerbetrug

Verdacht auf Steuerbetrug : Staatsanwalt erweitert Ermittlungen gegen Haderthauer

Zur Modellautoaffäre kommt nun auch noch der Verdacht auf Steuerhinterziehung: Die bayerische Staatsanwaltschaft hat einem Zeitungsbericht zufolge ihre Ermittlungen gegen die frühere Chefin der Staatskanzlei, Christine Haderthauer (CSU), ausgeweitet.

Die Ermittler gingen mittlerweile zusätzlich dem Verdacht nach, dass die Politikerin in den Jahren 2005, 2006 und 2008 Steuern hinterzogen haben könnte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" aus München vorab aus ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Demnach geht es um eine Gesamtsumme von etwa 55.000 Euro.

Haderthauer war Anfang September wegen der sogenannten Modellautoaffäre zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt seit Anfang August gegen die Politikerin. In der Affäre geht es um hochwertige Modellautos, die von psychisch kranken Straftätern für geringes Entgelt für ein Unternehmen von Haderthauers Mann angefertigt und dann zum Teil für mehrere tausend Euro weiter verkauft wurden. Haderthauer war früher Gesellschafterin der Firma.

(AFP)