Entscheid um CDU-Vorsitz Friedrich Merz muss jetzt schnell liefern

Meinung | Berlin · Nun ist es raus: Friedrich Merz wird der neue Parteivorsitzende der CDU. Der Sauerländer erhielt schon im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der CDU-Mitglieder. Merz wird vielen die Hand reichen müssen.

 Friedrich Merz steht zwischen den Mitkandidaten für den CDU-Parteivorsitz Helge Braun (l.) und Norbert Röttgen nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Mitgliederbefragung.

Friedrich Merz steht zwischen den Mitkandidaten für den CDU-Parteivorsitz Helge Braun (l.) und Norbert Röttgen nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Mitgliederbefragung.

Foto: dpa/Michael Kappeler

Friedrich Merz ist der Sieger. Der 66-jährige Jurist hat es im dritten Anlauf geschafft, Vorsitzender der CDU zu werden. Bereits im ersten Wahlgang erreichte Merz mit 62,1 Prozent einen klaren Sieg vor seinen Mitbewerbern Norbert Röttgen und Helge Braun. Merz ist also nicht nur der gefühlte Liebling der CDU-Basis, er hat es nun schwarz auf weiß: Die CDU-Mitglieder erhoffen von ihm, einem Vertreter des konservativen Flügels, eine Neupositionierung der Partei. Die hohe Beteiligung der Basis ist ein ermutigendes Zeichen für politische Partizipation.