Bundeswehr und Polizei: Erste gemeinsame Anti-Terror-Übung wohl am 7. März

Bundeswehr und Polizei: Erste gemeinsame Anti-Terror-Übung wohl am 7. März

Gefahrenabwehr und Innere Sicherheit: Die geplante erste gemeinsame Anti-Terror-Übung von Bundeswehr und Polizei soll einem Zeitungsbericht zufolge am 7. März stattfinden.

Bei der Simulation werde von mehreren Attentaten gleichzeitig ausgegangen, berichtete die "Bild"-Zeitung am Freitag unter Berufung auf ein Übungsszenario des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Darin werde demnach der Einsatz der Bundeswehr im Inneren damit begründet, "dass die Kräfteverfügbarkeit der Polizeien weitestgehend erschöpft sind".

Das Szenario gehe von zwei Terroranschlägen auf Schulen in Bremen, einem Sprengstoffanschlag auf einen bayerischen Bahnhof, einer Geiselnahme in Bayern, einer Bombenexplosion auf dem Flughafen Düsseldorf und einem Anschlag auf ein Konsulat in Stuttgart aus. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2012 geurteilt, dass die Bundeswehr zur Terrorabwehr nur bei Anschlägen katastrophischen Ausmaßes eingesetzt werden könne.

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Einen Überblick über die Konzepte der Parteien zur Inneren Sicherheit finden Sie hier.

(felt/AFP)
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