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Wahlkreis Freising: Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 für Freising mit Pfaffenhofen an der Ilm, Aresing & Schrobenhausen (Wahlkreis 214)

Bundestagswahl 2021 Ergebnisse : Das sind die vorläufigen Ergebnisse im Wahlkreis Freising

In 299 Wahlkreisen haben die Deutschen über die Besetzung des neuen Bundestages abgestimmt. Doch wie haben die Menschen in Ihrem Wahlkreis entschieden? Wie hoch war die Wahlbeteiligung? Und welcher Direktkandidat wurde gewählt? Die Ergebnisse für den Wahlkreis Freising in der Übersicht.

Deutschland hat am 26. September 2021 einen neuen Bundestag gewählt, es war die 20. Bundestagswahl insgesamt und die neunte seit der Wiedervereinigung. Wir haben die Ergebnisse der Abstimmung in den 299 Wahlkreisen aufgeschlüsselt. In diesem Text finden Sie die Wahlergebnisse für den Wahlkreis 214, den Wahlkreis Freising im Bundesland Bayern.

Wer gewinnt das Direktmandat im Wahlkreis Freising?

Die wichtigste Entscheidung auf Wahlkreis-Ebene ist, welche Partei den Direktkandidaten oder die Direktkandidatin in den Bundestag entsenden darf. Wie schon 2017 machte die CSU im Wahlkreis Freising das Rennen. Ihr Direktkandidat Erich Irlstorfer erhielt 36,2 Prozent der Erststimmen und zieht somit in der nächsten Legislaturperiode für den Wahlkreis in den Bundestag ein.

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten der bislang im Bundestag vertretenen Parteien standen außerdem zur Wahl:

  • Erich Irlstorfer (CSU)
  • Andreas Mehltretter (SPD)
  • Johannes Josef Huber (AfD)
  • Eva-Maria Schmidt (FDP)
  • Nicolas-Pano Graßy (Die Linke)
  • Leon Eckert (Grüne)

Die Erststimmen-Ergebnisse der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten der großen Parteien sowie das kumulierte Ergebnis aller weiteren Parteien zur Bundestagswahl 2021 und deren Entwicklung im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 finden Sie im folgenden Absatz.

Die Erststimmen-Ergebnisse 2021 für den Wahlkreis Freising

  • CSU: 36,2 Prozent, 69.687 Stimmen Damit war das Erststimmen-Ergebnis der CSU im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um -6,8 schlechter als bei der Bundestagswahl 2017. Damals kam die Christlich-Soziale Union auf 43 Prozent aller gültigen Erststimmen.
  • SPD: 13,5 Prozent, 25.950 Stimmen - Damit ist das Erststimmen-Ergebnis der SPD im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 exakt gleich ausgefallen.
  • AfD: 9,4 Prozent, 18.041 Stimmen - Damit ist das Erststimmen-Ergebnis der AfD im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um 3,1 schlechter als bei der Bundestagswahl 2017. Damals kam die " Alternative für Deutschland " auf zwölfeinhalb Prozent aller gültigen Erststimmen.
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  • FDP: 7,6 Prozent, 14.688 Stimmen - Damit konnte die FDP ihr Erststimmen-Ergebnis im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um 0,4 Prozent steigern. Damals kamen die Freien Liberalen auf 7,2 Prozent aller gültigen Erststimmen.
  • Linke: 2 Prozent, 3.898 Stimmen - Damit ist das Erststimmen-Ergebnis der Linken im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um 3 Prozent schlechter als bei der Bundestagswahl 2017. Damals kamen die Linken auf fünf Prozent aller gültigen Erststimmen.
  • Grüne: 12,5 Prozent, 24.059 Stimmen - Damit konnten die Grünen ihr Erststimmen-Ergebnis im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um 3,1 Prozent steigern. Damals kamen die Grünen auf 9,4 Prozent aller gültigen Erststimmen.
  • Sonstige: 18,9 Prozent, 36.439 Stimmen - Damit konnten sonstige Parteien ihr Erststimmen-Ergebnis im Wahlkreis gegenüber der Bundestagswahl 2017 um neuneinhalb Prozent steigern. Damals kam sonstigen Parteien auf 9,4 Prozent aller gültigen Erststimmen.

Während die Erststimmen also den Direktkandidaten bestimmen, wird mittels der Zweitstimme bestimmt, wie viele weitere Sitze eine Partei im deutschen Parlament besetzen darf. Die weiteren Plätze werden über die sogenannten Landeslisten der Parteien vergeben. Die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis Freising gingen dieses Jahr an die CSU.

Die Zweitstimmen-Ergebnisse der großen Parteien sowie das kumulierte Ergebnis aller sonstigen Parteien zur Bundestagswahl 2021 und deren Entwicklung im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 finden Sie im folgenden Absatz.

Die Zweitstimmen-Ergebnisse 2021 für den Wahlkreis Freising

  • CSU: 32,6 Prozent, 62.927 Stimmen - Gegenüber der Bundestagswahl 2017 schnitt die CSU somit -7,1 Prozentpunkte schlechter ab, sie erhielt -10.723 Stimmen weniger als vor vier Jahren. Damals kam die Christlich-Soziale Union in Freising auf 39,7 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • SPD: 15,1 Prozent, 23.029 Stimmen - Gegenüber der Bundestagswahl 2017 schnitt die SPD somit 2,7 Prozentpunkte besser ab, sie erhielt 6.055 Stimmen mehr als vor vier Jahren. Damals kamen die Sozialdemokraten in Freising auf 12,4 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • AfD: 9,1 Prozent, 17.515 Stimmen - Gegenüber der Bundestagswahl 2017 schnitt die AfD somit 4,5 Prozentpunkte schlechter ab, die Partei erhielt -7663 Stimmen weniger als noch vor vier Jahren. Damals kam die " Alternative für Deutschland " in Freising auf 13,6 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • FDP: 11,3 Prozent, 21.739 Stimmen - Gegenüber der Bundestagswahl 2017 schnitt die FDP somit 0,9 Prozentpunkte besser ab, sie erhielten 2.431 Stimmen mehr als noch vor vier Jahren. Damals kamen die Freien Liberalen in Freising auf 10,4 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • Linke: 2,3 Prozent, 4.456 Stimmen - Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 verlor die Linke somit 2,8 Prozentpunkte und -5050 Stimmen. Damals erhielt die Partei im Wahlkreis Freising rund 5,1 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • Grüne: 13,5 Prozent, 26.055 Stimmen - Gegenüber der Bundestagswahl 2017 schnitten die Grünen somit 3,8 Prozentpunkte besser ab, sie erhielten 8.019 Stimmen mehr als noch vor vier Jahren. Damals kamen die Grünen in Freising auf 9,7 Prozent der gültigen Zweitstimmen.
  • Sonstige: 16,2 Prozent, 31.341 Stimmen - Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 gewannen die sonstigen Parteien somit 7,1 Prozentpunkte und 14.416 Stimmen hinzu. Damals erhielten die Parteien im Wahlkreis Freising rund 9,1 Prozent der gültigen Zweitstimmen.

Das ist der Wahlkreis Freising

Der Wahlkreis Freising ist die Wahlkreis-Nummer 214 von insgesamt 299 Wahlkreisen in Deutschland und umfasst insgesamt 50 Gemeinden. Hier leben insgesamt 337.800 Menschen. In Deutschland leben über 83 Millionen Menschen, somit sollte die durchschnittliche Einwohnerzahl in jedem der 299 Wahlkreise bei rund 280.000 liegen.

Durchschnittlich steht jedem Einwohner in diesem Wahlkreis ein Jahreseinkommen von 25.049 Euro zur Verfügung. Damit belegt der Wahlkreis einen mittleren Platz im Ranking aller Wahlkreise in Deutschland. Beim Anteil der Arbeitslosen unter allen Erwerbstätigen liegt der Wahlkreis auf Rang 265 - die Quote lag zuletzt bei 3,2 Prozent.

Weitere Informationen rund um die Bundestagswahl 2021

Weitere Informationen rund um die Bundestagswahl 2021 finden sie in unserem Dossier zur Wahl. In unserem Liveblog halten wir Sie über die aktuellen Ereignisse rund um die Bundestagswahl auf dem Laufenden.