SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zeigt sich kämpferisch

SPD-Kanzlerkandidat : Schulz zeigt Kampfeswillen

In den Umfragen liegt die SPD weiter deutlich hinter der Union. Martin Schulz zeigt sich trotzdem kämpferisch. Und er macht den Wählern ein Versprechen – für den Fall, dass seine Partei die Regierung stellt.

In den Umfragen liegt die SPD weiter deutlich hinter der Union. Martin Schulz zeigt sich trotzdem kämpferisch. Und er macht den Wählern ein Versprechen — für den Fall, dass seine Partei die Regierung stellt.

"Meine Partei und ich, wir werden kämpfen, für unsere Überzeugung, und für das, was für unser Land notwendig ist", sagte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntagabend in einer Live-Botschaft im Internet. Er stellte vier zentrale Vorhaben seiner Kanzlerschaft in Aussicht: Gerechte Löhne, gleiche Bildungschancen, sichere Renten und eine Stärkung der Demokratie Europas. "Eine SPD-Regierung wird diese Vorhaben durchsetzen. Sie sind für mich unverhandelbar", sagte er. "Nehmen Sie mich beim Wort."

Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch nannte die vier Projekte in der Zeitung "Die Welt" (Online) ideenlos. Diese seien von der SPD bereits vor der letzten Wahl versprochen und nicht umgesetzt worden. "Politikwechsel? Fehlanzeige!", sagte Bartsch.

Die SPD verharrt im Emnid-Sonntagstrend für die "Bild am Sonntag" bei 24 Prozent. Die Union verliert einen Punkt und kommt auf 37 Prozent. Bei der Direktwahlfrage legt Schulz um zwei Punkte auf 27 Prozent leicht zu - Merkel sinkt in gleichem Maße auf 48 Prozent.

(wer/REU)
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