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Bundestagswahl 2021 in Münster: Wahllokale, Kandidaten, Parteien

Wahllokale, Kandidaten, Parteien : Was Sie zur Bundestagswahl 2021 in Münster wissen müssen

Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Wer tritt in Münster an? Wie schnitten die Parteien vor vier Jahren ab? Das müssen Sie zu Ihrem Wahlkreis und den Kandidaten wissen.

Zu welchem Wahlkreis gehört Münster?

Der Wahlkreis 129 umfasst die Stadt Münster. Einen Überblick über die Wahlkreise in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Wann öffnen die Wahllokale in Münster?

Die Wahllokale sind am Sonntag, 26. September 2021, von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Wie findet man das richtige Wahllokal in Münster?

Die Adresse des Wahlraums befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung. Vor dem Wahltag kann man die richtige Adresse beim Wahlamt der Stadt Münster per E-Mail an [email protected] erfragen.

Was passiert, wenn man seine Wahlbenachrichtigung verloren hat?

Wer eine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, ist bereits in das Wählerverzeichnis eingetragen worden. Verliert man diese Wahlbenachrichtigung, kann man trotzdem wählen gehen, und zwar, indem man sich im Wahlraum mit dem Personalausweis oder Reisepass ausweist. Wer jedoch keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, steht möglicherweise nicht im Wählerverzeichnis und sollte sich an das Wahlamt der Heimatstadt wenden.

Wie und wo kann man Briefwahl in Münster beantragen?

Die Wahlbenachrichtigungen werden nach Erstellung des Wählerverzeichnisses – etwa einen Monat vor dem Wahltermin – versandt. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung finden Sie einen Antragsvordruck. Die Antragstellung ist nach Erstellung des Wählerverzeichnisses auch online möglich. Sollten Sie nicht warten können, können Sie auch vorher einen formlosen Antrag auf Ausstellung der Briefwahlunterlagen unter Angabe des Geburtsdatums und der Meldeadresse an [email protected] stellen.

Wer sind die Münsteraner Abgeordneten, die man über die Erststimme wählen kann?

Für die CDU geht Stefan Nacke ins Rennen: Er tritt die Nachfolge der Bundestagsabgeordneten Sybille Benning an, die nicht wieder antritt.

Ein prominentes Gesicht tritt bei dieser Wahl für die SPD an: Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Seit März 2018 ist die Politikerin Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Zuvor war sie Generalsekretärin der SPD in NRW. Davor arbeitete Schulze als Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für die Grünen tritt erneut Maria Klein-Schmeink an, die bereits in Berlin sitzt. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende wurde zudem auf Platz 7 der Landesliste gewählt. Damit rückte sie um einen Frauenplatz vor.

Der Marketing-Unternehmer und dreifache Vater Klaus Kretzer kandidiert für die FDP.

Die Linke in Münster schickt die 20 Jahre alte Kira Sawilla als Direktkandidatin ins Rennen. Sie ist Mitglied des Landesvorstands in NRW und hat in Münster die Linksjugend aufgebaut. Der bisherige Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel tritt hingegen nicht erneut an. 

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Für die AfD tritt Martin Schiller an.

Welche Parteien kann man über die Zweitstimme wählen?

Die Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP, AfD, Piraten, NPD, Die Partei, Freie Wähler, Volksabstimmung, ÖDP, MLPD, SGP, AD-Demokraten, BGE, DiB, DKP, DM, Die Humanisten, Gesundheitsforschung, Tierschutzpartei, V-Partei, BüSo, Die Rechte, PDV standen bei der Bundestagswahl 2017 zur Wahl. Eine aktuelle Liste gibt es noch nicht.

Wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl in Münster?

Die Wahlbeteiligung in Münster lag bei der Bundestagswahl 2017 bei knapp 82,3 Prozent.

Wie haben die Abgeordneten aus Münster 2017 abgeschnitten?

Sybille Benning (CDU) gewann den Wahlkreis 129 als Direktkandidatin. Sie holte bei der Bundestagswahl 2017 37,2 Prozent. Zwei weitere Bundestagsabgeordnete vertreten ihren Wahlkreis Münster in Berlin: Maria Klein-Schmeink (Die Grünen) und Hubertus Zdebel (Die Linke) zogen über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein.

Wie haben die Parteien in Münster 2017 abgeschnitten?

Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 32,8 Prozent vor der SPD (20,9 Prozent). Auf dem dritten Platz landeten Die Grünen mit 14,6 Prozent vor der FDP (13,5 Prozent). Die Linke erreichte 10,1 Prozent und die AfD 4,9 Prozent.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So funktioniert die Bundestagswahl 2021

(mba)