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Bundestagswahl: Union und SPD legen in der Wählergunst erneut zu

Aktuelle Umfrage : Union und SPD legen in der Wählergunst erneut zu

Die große Koalition hat einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst erneut zugelegt: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte sich die CDU/CSU gegenüber Ende Juli um einen Punkt auf 42 Prozent verbessern.

Das geht aus dem neuen "ZDF"-Politbarometer hervor. Auch die SPD könnte um sich um einen Punkt auf 26 Prozent verbessern. Die Linke läge weiterhin bei neun Prozent. Die Grünen verschlechterten sich auf zehn Prozent (minus eins). FDP und AfD würden mit vier Prozent beziehungsweise drei Prozent (minus eins) an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Neben einer großen Koalition hätte damit auch eine schwarz-grüne Regierung oder ein Dreierbündnis aus SPD, Linken und Grünen eine Mehrheit.

In der Liste der zehn wichtigsten Politiker nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin Platz eins ein. Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf kommt sie auf einen Durchschnittswert von 2,3 (zuvor: 2,4) erhält. Ganz knapp dahinter, ebenfalls mit einer Bewertung von 2,3 (2,2) und Unterschieden nur im Hundertstellbereich liegt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), auf Platz drei Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 1,8 (2,1).

Mit deutlichem Abstand folgen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) mit 1,0 (0,7), SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 1,0 (1,3), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 0,9 (0,7) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mit unverändert 0,7.

Linken-Fraktionschef Gregor Gysi wird mit weiterhin 0,4 bewertet, der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer mit 0,2 (minus 0,1). Schlusslicht ist die designierte Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, die mit minus 0,6 als Einzige im Negativbereich liegt.

Für das "Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen zwischen Dienstag und Donnerstag dieser Woche 1251 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

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(AFP)