Insa-Umfrage Grüne und SPD liegen gleichauf – beide Parteien kommen auf 17 Prozent

Berlin · SPD und Grüne liegen einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge in der Wählergunst mit jeweils 17 Prozent gleichauf. Die Union kommt auf 28 Prozent. Auch die drei Kanzlerkandidaten legen zu.

 Annalena Baerbock (r), Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen.

Annalena Baerbock (r), Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen.

Foto: dpa/Kay Nietfeld/DPA | MONTAGE: C. SCHNETTLER

Nach dem von der "Bild am Sonntag" veröffentlichten "Sonntagstrend" kommen beide Parteien auf 17 Prozent. Damit verlieren die Grünen einen Punkt, die SPD hält ihren Wert der Vorwoche. Die Union bleibt bei 28 Prozent. Jeweils einen Punkt zulegen können in dieser Woche die AfD auf elf Prozent und die Linke auf acht Prozent. Die FDP bleibt bei zwölf Prozent.

Den Umfragewerten zufolge bekäme damit keine Zweier-Konstellation eine Mehrheit. Diese hätten lediglich ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP sowie eine sogenannte Deutschland-Koalition der Union mit SPD und FDP. Hingegen würde es auch für eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP oder Rot-Rot-Grün nicht reichen.

In der Kanzler-Direktwahlfrage können alle drei Kandidaten leicht zulegen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kommt ebenso wie Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in dieser Woche auf 19 Prozent, beide verbessern sich damit um einen Punkt. Auch Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 15 Prozent. 36 Prozent würden keinen der drei Kandidaten wählen. Insa befragte von Montag bis Freitag insgesamt 1352 Menschen.

(siev/AFP)
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