Bericht: Horst Seehofer tritt bald als CSU-Parteichef zurück

Zukunft der CSU: Seehofer gibt Bericht zufolge Posten des Parteichefs ab

Horst Seehofer will Berichten zufolge sein Amt als CSU-Chef zur Verfügung stellen, aber Innenminister in Berlin bleiben. Wer das Amt in Bayern übernimmt, soll auch schon feststehen. Ein Sprecher von Seehofer widerspricht.

Horst Seehofer gibt sein Amt als CSU-Chef auf. Dies sagten einem Bericht von „Zeit Online“ zufolge mehrere unabhängige Vertraute aus Seehofers Umfeld übereinstimmend. Bundesinnenminister wolle er aber bleiben.

Merkels Ankündigung, nicht mehr als Parteivorsitzende der CDU zu kandidieren, habe Seehofers Entscheidung wesentlich beeinflusst, berichtet „Zeit Online“ über die Hintergründe.

"Horst ist seitdem einfach wahnsinnig erleichtert, dass er nicht auch auf Merkels Männerfriedhof gelandet ist", sagt ein Vertrauter Seehofers.

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Wie zudem „Focus Online“ berichtet, soll Bayerns Ministerpräsident Markus Söder anschließend Parteichef werden. Dem Bericht zufolge wolle sich Söder aber weiterhin verstärkt auf Bayern konzentrieren und seine Präsenz in Berlin „auf ein Minimum“ beschränken.

Ein Sprecher von Horst Seehofer widersprach dem Bericht. "Horst Seehofer hat sich nicht festgelegt", sagte der Sprecher. Dass Seehofer CSU-Chef bleiben wolle, sagte er jedoch auch nicht.

Seit Monaten hatte es aus der CSU immer wieder Forderungen nach einem Rücktritt Seehofers als Parteichef gegeben. Wer in diesem Amt auf ihn folgen würde, ist bislang noch unklar. Ministerpräsident Markus Söder und der Europapolitiker Manfred Weber galten bislang als die aussichtsreichsten Kandidaten.

(csi)
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