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Deutsche Rentenversicherung: Auszahlung der Rente ab 63 kann sich verzögern

Deutsche Rentenversicherung : Auszahlung der Rente ab 63 kann sich verzögern

Rentner müssen sich auf eine Verzögerung der Auszahlung einstellen. Das meldet die Deutschen Rentenversicherung. Bei der Auszahlung der Rente ab 63 kann es zum Teil zu längeren Wartezeiten kommen.

Die Behörde gehe derzeit davon aus, "dass etwa zwei Drittel der Antragsteller die nötigen 45 Beitragsjahre ohne Zeiten der Arbeitslosigkeit nachweisen können", sagte der neue Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Axel Reimann, der "Süddeutschen Zeitung" aus München vom Samstag. "In diesen Fällen dürfte alles reibungslos klappen und die Zahlung im Juli auf den Weg gebracht werden."

Beim restlichen Drittel könne es jedoch länger mit der Auszahlung dauern, weil möglicherweise bestimmte Informationen nicht vorlägen und dann teilweise aufwändige Recherchen notwendig seien, sagte Reimann weiter. In einzelnen Fällen müsse die Rentenversicherung möglicherweise nachforschen, "um welche Zeiten der Arbeitslosigkeit es sich handelt".

Um die Daten zu bekommen, sei die Behörde auf die Mithilfe der Versicherten oder auch der Krankenkassen angewiesen. "All das kann eine Zeit dauern, die Renten werden dann rückwirkend ausgezahlt", sagte Reimann der "SZ".

Seinen Angaben zufolge gingen bei der Deutschen Rentenversicherung bereits rund 6000 Anträge für die Rente ab 63 ein. Die Bundesregierung geht davon aus, dass im Jahr der Einführung etwa 200.000 Pflichtversicherte die Rente ab 63 beanspruchen werden. Rund 40.000 freiwillig Versicherte könnten hinzukommen.

(DEU)