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ARD-"Deutschlandtrend": Annegret Kramp-Karrenbauer verliert schon wieder an Beliebtheit

ARD-"Deutschlandtrend" : Kramp-Karrenbauer verliert schon wieder an Beliebtheit

Im neuen ARD-“Deutschlandtrend“ zeigen sich nur 20 Prozent der Befragten zufrieden mit der Arbeit der CDU-Chefin. Insgesamt legt die Union leicht zu, die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte – und die SPD liegt hinter der AfD.

Die Unionsparteien legen im ARD-"Deutschlandtrend" leicht zu. In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap für die "Tagesthemen" verbesserten sie sich im Vergleich zur Umfrage des Instituts vor zwei Wochen um einen Punkt auf 27 Prozent. Die Grünen verloren zwei Prozentpunkte auf 23 Prozent, bleiben damit aber klar auf Platz zwei.

Die AfD erreicht 15 Prozent (plus eins). Die SPD bleibt bei 14 Prozent. Ebenfalls unverändert sind die Werte von Linkspartei und FDP mit jeweils sieben Prozent. Rechnerisch möglich wäre damit als einziges Zweierbündnis weiterhin eine schwarz-grüne Koalition.

Bei der Rangliste der beliebtesten Politiker liegt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 56 Prozent in Führung. Es folgt Außenminister Heiko Maas (SPD) mit 43 Prozent vor Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit jeweils 38 Prozent und Grünen-Chef Robert Habeck mit 35 Prozent.

Schlechte Werte erreicht CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. 66 Prozent gaben an, sie seien mit ihrer Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden. Sehr zufrieden oder zufrieden äußerten sich 20 Prozent.

Mit Blick auf die große Koalition sagten etwa zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen, sie seien mit der Arbeit der Bundesregierung nicht zufrieden. Bürger in Deutschland hätten zudem das Gefühl, „dass die Bundesregierung viel verspricht, aber zu wenig bei den Menschen ankommt“. Dieser Aussage stimmten 74 Prozent der Befragten zu. Gleichzeitig waren in der Umfrage 61 Prozent der Meinung, dass die große Koalition bis zum Ende ihrer Legislaturperiode weiter arbeiten soll.

Für den "Deutschlandtrend" befragte Infratest dimap am Dienstag und Mittwoch zur Sonntagsfrage telefonisch 1514 Wahlberechtigte, für die übrigen Fragen 1014 Wahlberechtigte. Die Fehlerquote wurde je nach Prozentzahl mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten angegeben.

(zim/AFP/dpa)