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Anschlag in Hanau - Frank-Walter Steinmeier: "Nehmen wir die Verantwortung an, die uns alle trifft“ - Liveticker

Der Tag im Nachrichtenprotokoll : „Nehmen wir die Verantwortung an, die uns alle trifft“

Mehr als vier Monate nach dem Anschlag von Halle erschüttert Deutschland ein weiteres blutiges Attentat. Ein Deutscher tötet in Hanau neun Menschen. Anschließend erschießt er wohl seine Mutter und sich selbst. Der Tag im Nachrichtenprotokoll.

  • 2/20/20 8:58 PM
    Wir beenden an dieser Stelle unseren Liveblog für heute. Sollte es in der Nacht neue Entwicklungen geben, hält Sie auf RP ONLINE unser Nachtdienst Petrina Engelke auf dem Laufenden. Wir danken für die Aufmerksamkeit.
  • 2/20/20 8:55 PM
    Wir haben mit dem NRW-Innenminister über Hanau gesprochen. Er sagt unter anderem: "Wir sind natürlich besonders wachsam. Ich habe beispielsweise verstärkte Aufklärungsmaßnahmen und Bestreifungen an Orten angeordnet, an denen sich muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger üblicherweise aufhalten. "
  • 2/20/20 7:40 PM
    In Berlin nahmen in Berlin zahlreiche Politiker an einer Mahnwache teil. Vor dem Brandenburger Tor zündeten sie Kerzen an und führten ruhige Gespräche.
  • 2/20/20 7:33 PM
    Mehrere Hundert Menschen haben am Abend von Weiberfastnacht in Köln gegen den rassistisch motivierten Anschlag in Hanau protestiert. An der Mahnwache und einer anschließenden Demonstration nahmen rund 300 Menschen teil, wie Sprecher der Veranstalter und der Polizei übereinstimmend sagten. Zu der Demonstration unter dem Titel „Rechten Terror stoppen“ hatten verschiedene Bündnisse und Initiativen aufgerufen. In über 20 deutschen Städten waren für den Abend Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen angekündigt. In Hessen gedachten mehrere Tausend Menschen den Opfern. Auch am Freitag sollen Kundgebungen in Köln und anderen Städten stattfinden.
  • 2/20/20 7:22 PM
    Für Freitag ruft das antifaschistische Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt! Stoppt den rechten Terror!“ auf. Die Demonstration führt durch den Stadtteil Düsseldorf Oberbilk, wo viele Menschen mit Migrationshintergrund leben.
  • 2/20/20 6:46 PM
    Bei der Schweigeminute beim Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Salzburg hatten vereinzelte Störer keine Chance.
  • 2/20/20 6:24 PM
    Bilder von Trauerfeier in Hanau am Abend.
  • 2/20/20 6:23 PM
    In Mönchengladbach haben am Abend rund 200 Menschen gegen Rassismus und Gewalt demonstriert und ihre Solidarität mit den Opfern des Anschlags in Hanau bekundet, berichtet unser Kollege Andreas Gruhn. Unter den Teilnehmern waren unter anderem Politiker von der SPD, den Grünen und den Linken. „Wir dürfen Rassismus nie zur Gewohnheit werden lassen“, warnte Felix Heinrichs, Oberbürgermeister-Kandidat der Mönchengladbacher SPD, der in Gardeuniform bei der Kundgebung sprach.
  • 2/20/20 6:17 PM
    Mehrere Hundert Menschen, darunter etliche prominente Politiker, haben am Donnerstagabend in Berlin am Brandenburger Tor der Opfer des Anschlags von Hanau gedacht. Sie bildeten eine große Menschenkette rund um das Tor. Einige hielten Kerzen in den Händen und legten Blumen an dem Bauwerk ab. Vereinzelt waren Europaflaggen zu sehen. Auf einem Schild stand zu lesen: „Wir trauern um die Opfer von Hanau, Halle, Kassel, Mölln etc. Stoppt Hass und Hetze in den asozialen Medien“.

    Zuvor hatten sich rund 20 Politiker verschiedener Parteien an den Händen gefasst und eine Schweigeminute abgehalten. Zu ihnen zählten die beiden Bundes- und Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Katrin Göring-Eckardt, FDP-Chef Christian Lindner, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh. Danach gingen die Bundespolitiker geschlossen zum Bundestag zurück.

  • 2/20/20 6:10 PM
    Unter den Toten ist nach Angaben des bulgarischen Außenministeriums auch ein Bulgare. Dies habe der Krisenstab des Auswärtigen Amtes der bulgarischen Botschaft in Berlin bestätigt. Bulgarischen Medienberichten zufolge lebte der Mann seit zwei Jahren in Deutschland. Er habe erst vor wenigen Tagen angefangen, in einer der Bars zu arbeiten.
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Hier geht es zur Bilderstrecke: Trauerfeier in Hanau mit Bundespräsident Steinmeier

(RP)