Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert "Hysterie" in Klimadebatte

Deutschlandtag der Jungen Union : Kramp-Karrenbauer kritisiert "Hysterie" in Klimadebatte

Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Saarbrücken hat Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Klimapolitik mit „kühlem Kopf“ gefordert.

Die CDU müsse ein "heißes Herz" haben, wenn es ums Klima geht, sagte Kramp-Karrenbauer am Sonntag auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Saarbrücken. Nötig sei aber auch "der kühle Kopf, der weiß, mit Technologie kann man die Probleme besser lösen".

Der Klimawandel müsse zwar ernst genommen werden, weil er keine vorübergehende Modeerscheinung sei. Es gehe um die Lebensgrundlage auch der Kinder. "Aber was wir zur Zeit erleben an Protestveranstaltungen, an Hysterie, hat noch nie dazu geführt, dass man wirklich gute Politik macht", sagte sie. Schon der frühere Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) habe auf den nötigen kühlen Kopf verwiesen. Die Probleme ließen sich am ehesten mit "neuer Technik, Offenheit und Mut" lösen. Deutschland müsse gleichzeitig klimafreundlich werden und ein wirtschaftlich starkes Land bleiben, sagte Kramp-Karrenbauer und verteidigte die CDU-Klimaschutzpositionen.

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch ein umfangreiches Maßnahmenpaket für den Kampf gegen den Klimawandel beschlossen. Kritiker halten das Paket für unzureichend.

(csi/AFP)
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