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Angela Merkel stellt sich Fragen bei RTL und ntv

Zwei Tage nach ARD : Angela Merkel gibt nächstes TV-Interview - jetzt sind RTL und ntv an der Reihe

Zwei Tage nach ihrem Auftritt in der ARD ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend bei RTL und ntv zu Gast und beantwortet Fragen zur Corona-Pandemie. Interessant ist auch die Besetzung der Fragesteller.

TV-Interviews sind für Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) eine absolute Rarität. Nur äußert selten stellt sich Merkel den Fragen der Journalistinnen und Journalisten vor TV-Kameras. Daher ist diese erste Februarwoche umso bemerkenswerter. Denn nach dem Interview in der „Farbe bekennen“-Sendung am Dienstag in der ARD, wird die Kanzlerin auch am Donnerstagabend in einem Interview für RTL und ntv um 20.15 Uhr Rede und Antwort stehen. In der Sendung „Corona-Krise - Deutschland braucht Antworten“ fragen VIP-Redaktionsleiterin und „Exclusiv“-Moderatorin Frauke Ludowig und Politikchef Nikolaus Blome nach dem aktuellen Impfgeschehen und den Auswirkungen des Lockdowns auf die Menschen im Land. Für dieses Interview werfen die Sender RTL und ntv ihren donnerstäglichen Ablauf etwas durcheinander. Die nachfolgenden Sendungen starten 15 Minuten später.

In der ARD-Sendung hatte Merkel am Dienstag mit einigen Sätzen für Aufsehen gesorgt. Neben vielen bekannten Aussagen wie „Wir müssen noch etwas durchhalten“, sprach die Kanzlerin auch über mögliche Privilegien für Menschen nach Erhalt der Corona-Impfung und darüber, dass „im Großen und Ganzen“ bei der Beschaffung des Impfstoffs nichts schiefgelaufen sei. Zudem gab sie den Menschen ein Impfversprechen, dass bis zum 21. September, dem kalendarischen Ende des Sommers, jedem ein Impfangebot gemacht werden könne.

Kostenpflichtiger Inhalt Lesen Sie hier unseren Kommentar zum Auftritt von Angela Merkel bei „Farbe bekennen“

Nichtsdestotrotz: Angela Merkel ist – vielleicht gerade wegen ihrer seltenen Interviews – ein absoluter Quotenbringer. So schaffte es „Farbe bekennen“ in der ARD am Dienstag zu 5,25 Millionen Zuschauern und war erfolgreicher als die nachfolgende Übertragung des DFB-Pokalspiels zwischen Borussia Dortmund und dem SC Paderborn (3:2 n.V). Die Quoten für RTL und ntv dürften sich vermutlich in ähnlichen Sphären bewegen.

(mja)