Alfa: Lucke-Partei plant Zusammenarbeit mit ehmaligen CDU-Mitgliedern

Merkel-Gegner aus der CDU : Lucke-Partei plant Zusammenarbeit mit ehmaligen CDU-Mitgliedern

Die Partei des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke tut sich mit einer Gruppe von frustrierten ehemaligen CDU-Mitgliedern zusammen. Kontakte zwischen den beiden Gruppen bestehen seit einigen Wochen.

Wie genau die Zusammenarbeit mit der Folgeorganisation der "Konservativen Sammlung" aussehen soll, wollen Luckes Liberal-Konservative Reformer (LKR) an diesem Mittwoch in Berlin erklären.

Das ehemalige CDU-Mitglied Sascha Flegel hatte die "Konservative Sammlung" im vergangenen Dezember als Kreis von Gegnern der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegründet. Die Gruppe kann bisher nicht mit Prominenz aufwarten. Sie hat nach eigener Darstellung mehr als 2000 Unterstützer und orientiert sich an CSU-Positionen.

Aus der AfD waren Lucke und andere Mitglieder des liberal-konservativen Flügels nach dem Essener Parteitag 2015 ausgetreten. Sie gründeten eine eigene Partei: die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa). Da die Abkürzung Alfa bereits von dem Verein "Aktion Lebensrecht für Alle" genutzt wurde, musste sich die Kleinpartei 2016 einen neuen Namen geben, was ihre ohnehin mäßige Bekanntheit weiter reduzierte. Lucke ist LKR-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl. Parteivorsitzender ist der Jurist Christian Kott. Die LKR tritt für eine Reform der Europäischen Union ein und fordert eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen.

(rent/dpa)
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