Mütter und Väter des Grundgesetzes Große Geister in der zweiten Reihe

Analyse | Bonn · Es gab nicht nur Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Carlo Schmid: Neben den prominentesten Müttern und Vätern des Grundgesetzes wirkten weitere beeindruckende Persönlichkeiten an der Verfassung mit, die 75 Jahre alt wird. Ein Überblick.

 23. Mai 1949 im Sitzungssaal des Parlamentarischen Rates in Bonn: Unter einer schwarz-rot-goldenen Flagge liegt das Grundgesetz der BRD auf einem Tisch.

23. Mai 1949 im Sitzungssaal des Parlamentarischen Rates in Bonn: Unter einer schwarz-rot-goldenen Flagge liegt das Grundgesetz der BRD auf einem Tisch.

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Als sich der Parlamentarische Rat 1948 auf den Weg machte, das Grundgesetz zu beraten, fanden sich dafür 65 Frauen und Männer in der Pädagogischen Akademie in Bonn zusammen. Als Teilnehmer in Erinnerung bleiben vor allem Konrad Adenauer, Theodor Heuss oder Carlo Schmid. Doch es gibt ein paar Politiker, deren Namen heute kaum noch jemand kennt, die aber in entscheidenden Momenten wichtig waren. Auch die Nebenrollen der Verfassungsgebung waren überzeugend besetzt.