200.000 Euro Lösegeld gefordert: Deutscher Entwicklungshelfer in Indien entführt

200.000 Euro Lösegeld gefordert : Deutscher Entwicklungshelfer in Indien entführt

Neu Delhi (rpo). Ein deutscher Entwicklungshelfer ist in Indien entführt worden. Die Kidnapper fordern nach Angaben lokaler Medien ein Lösegeld in Höhe von 200.000 Euro.

Die schwer bewaffneten Kidnapper stoppten seinen Wagen im nordöstlichen Bundesstaat Manipur. Das teilte die Polizei in Imphal am Mittwoch mit. Der Mann war am Montag zusammen mit einer Deutschen unterwegs, als die Kidnapper ihn verschleppten. Die Frau und sechs einheimische Begleiter ließen sie laufen. Die Täter seien wahrscheinlich Kuki-Rebellen, sagte die Polizeioffizierin Vandana Karki.

Die Deutschen hätten in Manipur, das an der Grenze zu Birma liegt, die Verwendung von Hilfsgeldern durch örtliche Organisationen überprüfen wollen, berichtete die Zeitung "Hindu". Nach Angaben der Polizei kommen Entführungen für Lösegeld in Manipur häufig vor. Fast immer sind davon Einheimische betroffen. Es gebe mehr als ein Dutzend Gruppen, die sich unter anderem durch Kidnapping finanzierten.

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