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Von heimlichen Aufkäufen ist nichts bekannt: Commerzbank dementiert feindliche Übernahme

Von heimlichen Aufkäufen ist nichts bekannt : Commerzbank dementiert feindliche Übernahme

Frankfurt/Main (dpa). Der Frankfurter Commerzbank ist von einem möglichen Übernahmeversuch durch ein anderes Kreditinstitut nichts bekannt. Ein Sprecher bezeichnete am Donnerstag Presseberichte, die britische Großbank HSBC wolle das Institut kaufen, als reine Spekulation.

Er verwies zudem auf die Verpflichtung, wonach nach deutschem Recht ein Investor mit mehr als fünf Prozent Aktienanteil an einem Unternehmen dies anzeigen müsse. Das sei noch nicht geschehen, sagte er der dpa. Vor Tagen erst sei die schweizerische UBS als angeblicher Käufer gehandelt worden. An der Frankfurter Börse ließen die erneuten Spekulationen den Aktienkurs der Commerzbank am Morgen jedoch um mehr als acht Prozent auf 45,30 Euro in die Höhe schnellen.

Die "Welt" hatte berichtet, HSBC plane eine feindliche Übernahme der Commerzbank AG. Internationale Investoren hätten an den Börsen schrittweise Aktienpakete des Geldhauses zusammengekauft. Diese sollten an HSBC fallen. Die Übernahme solle noch vor der Commerzbank- Hauptversammlung am 27. Mai öffentlich eingeleitet werden. Die Hongkong and Shanghai Banking Corp. (HSBC, London), mit einer Bilanzsumme von zuletzt 450 Milliarden Euro die Nummer neun weltweit, erklärte der dpa: "Wir können Gerüchte am Markt nicht kommentieren."

(RPO Archiv)