Grundsatzrede in New York Baerbock zieht Lehren einer „brutalen Lektion“

Wie geht es weiter mit den transatlantischen Beziehungen? Gerade in Zeiten des Ukraine-Krieges braucht der Pfeiler gemeinsamer Sicherheit ein festes Fundament. Die deutsche Außenministerin plädiert in New York für eine Neubesinnung und Stärkung der transatlantischen Partnerschaft.

 Außenministerin Annalena Baerbock -- hier vor dem UN-Gebäude -- spricht in New York über nukleare Abrüstung und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Außenministerin Annalena Baerbock -- hier vor dem UN-Gebäude -- spricht in New York über nukleare Abrüstung und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen

Foto: dpa/Britta Pedersen

Die Welt sei in Unordnung, ja, in Aufruhr, sagt Dan Milberg von der „New School for Social Research“. Was ist der Job einer Außenministerin? Sie in Ordnung zu bringen, wenigstens sie zu einem etwas besseren Ort zu machen. Tags zuvor hat Annalena Baerbock bei einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York noch vor der vernichtenden Kraft von Nuklearwaffen gewarnt. „Der brutale Angriffskrieg Russlands macht deutlich, dass Nuklearwaffen leider eine bittere Realität sind.“ Deswegen seien der Einsatz für nukleare Nichtverbreitung und nukleare Abschreckung kein Widerspruch.