Wladimir Putin: EU verhängt Sanktionen gegen seine Vertraute

Neue Sanktionsliste veröffentlicht: EU verhängt Sanktionen gegen Vertraute Putins

Die neuen Sanktionen der EU treffen auch zwei enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Wie die EU am Mittwoch mitteilte, werden die beiden Hauptanteilseigner der Rossija-Bank mit Kontosperrungen und Einreiseverbote belegt.

Auf der im Amtsblatt der EU veröffentlichten Sanktionsliste stehen drei Unternehmen und insgesamt acht Einzelpersonen, unter ihnen der Vorsitzende des Geldinstituts, Juri Walentinowitsch Kowaltschuk sowie der zweitwichtigste Aktionär der Bank, Nikolai Terentjewitsch Schamalow.

Die Rossija-Bank soll einen bedeutenden Teil des Vermögens des Machtzirkels um Präsident Putin verwalten. Die EU hatte im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise am Dienstag eine Ausweitung ihrer Strafmaßnahmen gegen Russland beschlossen. Neben umfassenden Wirtschaftssanktionen verständigten sich die EU-Botschafter auch darauf, Oligarchen aus dem Umfeld Putins mit Einreise- und Kontensperren zu belegen. Die Sanktionen treten ab dem Veröffentlichungszeitpunkt in Kraft.

G-7 drohen ebenfalls

  • Reaktionen auf die Sanktionen : Russland droht mit höheren Energiepreisen für Europa

Die sieben führenden Industriestaaten (G-7) drohen Russland im Ukraine-Konflikt mit weiteren Sanktionen. "Russland hat immer noch die Möglichkeit, den Weg der Deeskalation einzuschlagen, was zu einer Aufhebung der Sanktionen führen würde", hieß es in einer am Mittwoch vom Weißen Haus in Washington verbreiteten Erklärung der G-7. Sollte Russland seinen Kurs nicht ändern, werde der von Moskau zu zahlende Preis weiter steigen.

Russland drohte unterdessen heute Europa mit höheren Energiepreisen für Verbraucher.

(DEU)
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