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Weißes Haus: Hoher Personalverschleiß in Donald Trumps Regierung

Weißes Haus : Hoher Personalverschleiß in Trumps Regierung

Im Weißen Haus herrscht bei den Angestellten eine hohe Fluktuation. Bereits 141 Mitarbeiter haben Donald Trumps Regierungssitz seit Mitte 2017 verlassen.

Der Personalverschleiß im Weißen Haus lässt sich an konkreten Zahlen festmachen. 141 Mitarbeiter, die am 30. Juni 2017 noch für US-Präsident Donald Trump arbeiteten, sind mittlerweile nicht mehr für ihn tätig, wie eine Analyse der Nachrichtenagentur AP ergab.

Unterlagen des Weißen Hauses zeigten demnach, das seither 138 neue Mitarbeiter angekommen sind. Die Auflistung enthält keine Personen, die in den vergangenen zwölf Monaten kamen und direkt wieder gingen - etwa den nur wenige Tage im Dienst stehenden ehemaligen Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci.

Die für Übergangsphasen im Weißen Haus zuständige Direktorin Martha Joynt Kumar sagte, die Trump-Regierung setze beim Abgang von Arbeitskräften Rekorde. Gut zwei Drittel der höchsten Berater Trumps hätten das Weiße Haus mittlerweile verlassen.

Lediglich Ex-Präsident Bill Clinton sei - wenn man alle fünf vorangegangenen US-Regierungen betrachtet - mit 42 Prozent nahe an die Zahl herangekommen.

Die jährlich offengelegte Gehaltsliste des Weißen Hauses an den US-Kongress zeigte bis zum Ende des Kalenderjahres am 30. Juni Gehaltserhöhungen für mehr als 170 Mitarbeiter.

Die Pressesprecherin von First Lady Melania Trump, Stephanie Grisham, bekam etwa 40.000 Dollar mehr als zuvor und steht jetzt bei 155.000 Dollar pro Jahr. Das Maximum von 179.700 Dollar erhielt Trumps noch relativ neu im Amt stehender Nationaler Sicherheitsberater John Bolton gleich von Beginn an.

(csr/dpa)