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Weißes Haus: Agenten des Secret Service fassen Verdächtiger mit Waffenladung

Secret Service kontrolliert Fahrer : Verdächtiger fährt mit Waffenladung zum Weißen Haus

Agenten des Secret Service haben in der Nähe des Weißen Hauses einen Mann festgenommen, der ein Jagdgewehr, Munition und ein Messer in seinem Wagen hatte. Der Mann gab an, den Auftrag bekommen zu haben, zum Weißen Haus zu fahren.

Dem 41-Jährigen wird der Besitz einer unangemeldeten Schusswaffe vorgeworfen, was in der US-Hauptstadt Washington illegal ist. Vor seiner Festnahme am Mittwoch (Ortszeit) ging der Mann auf uniformierte Beamte zu und erklärte, jemand im Staat Iowa habe ihm aufgetragen, zum Weißen Haus zu fahren. Später führte er die Agenten zu seinem unweit vom Regierungssitz geparkten Auto, das er von ihnen durchsuchen ließ.

Am Secret Service, der unter anderem für den Schutz von Präsident Barack Obama und dessen Familie zuständig ist, war zuletzt nach einer Reihe ernster Sicherheitspannen harsche Kritik laut geworden. So drang im September ein mit einem Messer bewaffneter Mann bis in die Regierungszentrale und in die Nähe der Räume Obamas vor, ehe er letztlich gestoppt werden konnte. Als Konsequenz aus dem Zwischenfall legte die Chefin des Secret Service, Julia Pierson, ihr Amt nieder.

Ihr Nachfolger Joseph Clancy sprach erst am Mittwoch vor einem Ausschuss im Kongress von einer angekratzten Stimmung und Moral beim Wachschutz.

(ap)