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Einschränkungen gegen Ölindustrie: USA verschärfen Iran-Sanktionen

Einschränkungen gegen Ölindustrie : USA verschärfen Iran-Sanktionen

Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Präsident Barack Obama erließ am Dienstag eine Anordnung, die es Firmen aus anderen Ländern erschweren soll, iranisches Öl zu kaufen.

Es soll verhindert werden, dass dabei Zahlungsmethoden entwickelt werden, die Schlupflöcher ausnutzen und bereits bestehende Sanktionen umgehen, teilte das Weiße Haus mit.

Die USA zielen mit ihren Sanktionen bereits seit längerem auf die Ölindustrie des Iran ab. Sie wollen damit den Iran zwingen, sein Atomprogramm aufzugeben. Washington wirft Teheran vor, Atombomben entwickeln zu wollen, was der Iran abstreitet.

Zusammenarbeit verboten

Außerdem wurde es US-Firmen verboten, mit einer chinesischen und einer irakischen Bank zusammenzuarbeiten, die Geschäfte mit dem Iran machen, gab das Weiße Haus weiter bekannt.

Zugleich machte der Kongress den Weg für weitere Iran-Sanktionen frei. Die Parteien in beiden Kammern hätten sich auf weitreichende und aktualisierte Maßnahmen geeinigt, die besonders auf den Energiesektor zielten, teilte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ileana Ros-Lehtinen, mit.

Schlupflöcher geschlossen

Zudem schließe das neue Gesetz Schlupflöcher für Logistikfirmen, Finanzinstitutionen und Versicherer, die mit dem Iran Geschäfte machen wollten.

Das Gesetz sende eine klare Botschaft, dass die USA Sanktionen nutzten, um das iranische Regime am Bau einer Atombombe zu hindern, sagte Ros-Lehtinen laut der Mitte

Hier geht es zur Bilderstrecke: 2012: Iran zeigt seine Atomprojekte

(dpa)