Zusammenarbeit mit der arabischen Liga USA drohen Syrien mit "anderen Mitteln"

Washington/Beirut · Die USA haben Syrien zu einer umfangreichen Zusammenarbeit mit den Beobachtern der Arabischen Liga aufgefordert. Wenn nicht, werde die internationale Gemeinschaft "andere Mittel" nutzen, hieß es. "Sollte das syrische Regime weiterhin Widerstand gegen die Bemühungen der Arabischen Liga leisten oder sie ignorieren, dann wird die internationale Gemeinschaft andere Mittel zum Schutz syrischer Zivilisten in Betracht ziehen", erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag. Er sagte nicht, welche Maßnahmen in Frage kämen.

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Die USA haben Syrien zu einer umfangreichen Zusammenarbeit mit den Beobachtern der Arabischen Liga aufgefordert. Wenn nicht, werde die internationale Gemeinschaft "andere Mittel" nutzen, hieß es.

"Sollte das syrische Regime weiterhin Widerstand gegen die Bemühungen der Arabischen Liga leisten oder sie ignorieren, dann wird die internationale Gemeinschaft andere Mittel zum Schutz syrischer Zivilisten in Betracht ziehen", erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag. Er sagte nicht, welche Maßnahmen in Frage kämen.

Schutzzonen einrichten

Syrische Oppositionelle haben die internationale Gemeinschaft aufgefordert, dem Beispiel in Libyen zu folgen und Schutzzonen einzurichten. In dem nordafrikanischen Land setzte die Nato die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Flugverbotszonen mit Luftangriffen durch.

Die Beobachter äußerten sich am Ende ihres ersten Tages in Syrien positiv über die Zusammenarbeit mit der Regierung in Damaskus. Der Tag sei sehr gut verlaufen, erklärte der Leiter der Gruppe, der sudanesische General Mustafa Dabi. Nach Gesprächen in Damaskus werde er am Mittwoch in die Protesthochburg Homs zurückkehren. "Das Team bleibt in Homs."

Die Beobachter sollen kontrollieren, ob Syrien wie im November zugesagt einen mit der Liga vereinbarten Friedensplan einhält und die gewaltsame Niederschlagung des seit neun Monaten anhaltenden Volksaufstands beendet. Wenige Stunden vor dem Eintreffen der Beobachter wurden in Homs bei Panzerangriffen der syrischen Armee Dutzende Menschen getötet.

(REU)