Abstimmung während der „Midterms“ Wähler in zwei US-Staaten stimmen für Marihuana-Freigabe

Little Rock · Parallel zu den Zwischenwahlen haben die Wähler in mehreren US-Staaten auch über die Freigabe von Marihuana für den privaten Konsum abgestimmt.

 Parallel zu den Zwischenwahlen haben die Wähler in mehreren US-Staaten auch über die Freigabe von Marihuana für den privaten Konsum abgestimmt (Symbolbild).

Parallel zu den Zwischenwahlen haben die Wähler in mehreren US-Staaten auch über die Freigabe von Marihuana für den privaten Konsum abgestimmt (Symbolbild).

Foto: dpa/William Archie, Detroit Free Pre

Parallel zu den Zwischenwahlen haben die Wähler in mehreren US-Staaten auch über die Freigabe von Marihuana für den privaten Konsum abgestimmt. In Maryland und Missouri gab es am Dienstag jeweils eine Mehrheit dafür, in Arkansas und North Dakota votierten die Wählerinnen und Wähler dagegen. Wie die Abstimmung in South Dakota ausgegangen ist, war am Mittwochmorgen (Ortszeit) noch nicht klar.

In Missouri wird Marihuana künftig für Erwachsene ab 21 Jahren zugelassen. Aufzeichnungen über Vorstrafen und Festnahmen im Zusammenhang mit dem Rauschmittel werden gelöscht. Ausgenommen sind Gewaltvergehen, Verkauf an Minderjährige und Fahren unter Drogeneinfluss. Auch in Maryland gelten künftig ähnliche Regeln.

Insgesamt ist Marihuana nach den jüngsten Volksabstimmungen in 21 US-Staaten für den Freizeitgebrauch freigegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass es dafür auch in politisch konservativ geprägten Staaten Mehrheiten gibt. Das Thema sei keine parteipolitische Frage, sagte John Payne, der die Kampagne für die Marihuana-Freigabe in Missouri geleitet hat.

Kritiker kündigten an, bei der Umsetzung der Freigabe Einschränkungen durchzusetzen. „Wir brauchen nicht noch eine riesige Tabakindustrie, die Kinder in Missouri schädigt“, sagte Kevin Sabet, der gegen die Legalisierung gekämpft hatte.

Befürworter sprachen sich für eine Freigabe in den gesamten USA aus. „Eine wachsende Zahl von Wählern erkennt, dass eine Reform der Cannabispolitik im besten Interesse der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit, der Reform der Strafjustiz, der sozialen Gerechtigkeit und der persönlichen Freiheit liegt“, sagte die Präsidentin des Marijuana Policy Projects, Toi Hutchinson.

(zeit/dpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort