1. Politik
  2. Ausland
  3. US-Wahl 2020

US-Wahl 2020: US-Medien erklären Biden zum Sieger in Georgia

Newsblog : US-Medien erklären Biden zum Sieger in Georgia

Laut großen US-Sendern hat Joe Biden die Wahl in Georgia gewonnen, der scheidende Präsident Trump sicherte sich North Carolina. Biden kommt somit auf 306 Wahlleute. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Die Fakten in der Übersicht:

  • Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat bei einer Weihnachtsparty im Weißen Haus eine erneute Kandidatur für das Jahr 2024 angedeutet.
  • Das Team des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump hat Teile der Klage gegen den Bundesstaat Pennsylvania fallen gelassen. Die Behauptung, dass Wahlbeobachter an der Auszählung von Briefwahlstimmen behindert worden sind, entfernten die Anwälte aus ihrer Klageschrift. Derweil kündigte Trump auf Twitter an, weitere Klagen einzureichen und behauptet immer noch, er hätte die Wahl gewonnen und sei Opfer massiven Wahlbetrugs. Weiterhin ohne Beweise dafür zu haben.
  • Große US-Sender haben den designierten US-Präsidenten Joe Biden zum Sieger im umkämpften Bundesstaat Georgia ausgerufen. Trump hat laut ABC und CNN North Carolina gewonnen. Mit Georgia käme Biden auf insgesamt 306 der 538 Wahlleute. Für einen Sieg benötigte der 77-Jährige mindestens 270 Wahlleute, die er schon am Samstag vergangener Woche sicher hatte. Auch der Datenanbieter Edison Research hat prognostiziert, dass Biden auf 306 Wahlleute kommt. Trump hingegen auf 232.
  • 11/16/20 7:37 AM
    Bei Protesten gegen die Niederlage bei der US-Wahl von Amtsinhaber Donald Trump sind in Washington mehrere Menschen festgenommen worden. Ein Demonstrant schoss mit Feuerwerkskörpern auf andere Menschen, mehrere Bürger mussten mit Stichverletzungen behandelt werden. Die Polzei stellte zudem acht Schusswaffen sicher.
  • 11/13/20 8:42 PM
    Mehrere Mitarbeiter des Secret Service haben sich offenbar mit dem Coronavirus infiziert. Das berichten US-Medien. Sie sollen sich bei Auftritten von Donald Trump angesteckt haben.
  • 11/13/20 7:40 PM
    US-Präsident Donald Trump will sich noch am Freitag erstmals seit einer Woche bei einem öffentlichen Auftritt äußern. Unterdessen sagte seine Sprecherin, dass Trump "bei seiner eigenen Amtseinführung" zugegen sein werde. Trump und sein Team weigern sich weiterhin, das Wahlergebnis anzuerkennen und sprechen von Wahlbetrug - ohne Beweise dafür zu haben.

  • 11/13/20 7:21 PM
    Das Team des neu gewählten USA-Präsidenten Joe Biden fordert von Donald Trump die Übergabe von wichtigen Geheimdienstinformationen. Doch Trump weigert sich. Es geht auch um Informationen über die Corona-Pandemie. Mit seiner Weigerung gefährde Trump die nationale Sicherheit, sagte eine Sprecherin Bidens.

  • 11/13/20 8:34 AM
    China hat dem künftigen neuen US-Präsidenten Joe Biden zu dessen Wahlsieg gratuliert. „Wir respektieren die Wahl des amerikanischen Volks“, teilte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Freitag mit. „Wir gratulieren Herrn Biden und (der künftigen neuen Vizepräsidentin) Frau Harris.“
  • 11/13/20 5:30 AM
    Der frühere US-Präsident Barack Obama ist wegen der Akzeptanz der Republikaner von haltlosen Anschuldigungen des Wahlbetrugs besorgt. Dass Vertreter der Partei die unbegründeten Vorwürfe von Präsident Donald Trump mittrügen, sei gefährlich, sagte Obama in einem Interview mit CBS News. Das ganze Interview soll am Sonntag in der Sendung „60 Minutes“ ausgestrahlt werden.

    Die falsche Anschuldigungen des Wahlbetrugs seien „ein weiterer Schritt der Delegitimierung, nicht nur der kommenden Biden-Regierung, sondern der Demokratie insgesamt“, sagte Obama. Für USA sei dies ein „gefährlicher Weg“.
  • 11/13/20 5:29 AM
    Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden hat weiteren Prognosen zufolge bei der Wahl im traditionell republikanischen Bundesstaat Arizona gewonnen. Nachdem ihn die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News bereits vergangene Woche in der Wahlnacht zum Gewinner in Arizona erklärt hatten, zogen am Donnerstagabend (Ortszeit) auch die Sender NBC News und CNN nach.

    In dem Staat im Südwesten der USA ging es um elf Wahlleute. Arizona galt lange als sichere Bastion der Republikaner. Seit dem Wahljahr 1952 haben dort fast immer republikanische Präsidentschaftskandidaten gewonnen. Die Ausnahme machte das Wahljahr 1996, als der Demokrat Bill Clinton dort den Sieg holte. Biden hat bereits 290 Stimmen für die Wahlversammlung im Dezember gesammelt. Für einen Wahlsieg reichen 270 dieser Wahlleute. Trump steht derzeit bei 217 Wahlleuten.
    In den Bundesstaaten North Carolina und Georgia gelten die knappen Rennen noch nicht als entschieden. In North Carolina liegt Trump vorne. In Georgia hält Biden einen Vorsprung. Wegen des knappen Ergebnisses hat die Regierung in Georgia eine Neuauszählung aller Stimmen per Hand angekündigt. Verantwortliche für die Wahl rechnen aber nicht damit, dass sich dort grundsätzlich etwas an der Tendenz ändert.
Tickaroo Live Blog Software
(chal/mja/mba/ahar/eh/felt/csi/peng/hebu/sed/juju)