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US-Wahl 2020: TV-Duelle & Wahltag - die wichtigsten Termine zur Präsidentschaftswahl

Trump gegen Biden : Das sind die wichtigsten Termine zur US-Wahl

In weniger als einem Monat werden Millionen Amerikaner entscheiden, wer ins Weiße Haus einzieht: Trump oder Biden. Die wichtigsten Termine zur Präsidentschaftswahl in den USA im Überblick.

Präsident Donald Trump (74) bewirbt sich um eine zweite Amtszeit, sein Herausforderer ist der ehemalige Vizepräsident und Demokrat Joe Biden (77). Der Republikaner Trump will weiter mit Vizepräsident Mike Pence (61) regieren, Biden im Falle eines Wahlsiegs mit Senatorin Kamala Harris (55). Sie wäre bei einem Wahlsieg die erste Frau und erste Schwarze im Amt des Vizepräsidenten. Hier sind die wichtigsten Termine zur Wahl im Überblick.

15. Oktober: Zweite TV-Debatte zwischen Trump und Biden (Inzwischen abgesagt)

Trump und Biden sollten zum zweiten TV-Duell ab 03.00 MESZ (16. Oktober) zusammenkommen. Da sich Trump mit dem Coronavirus infiziert hat, sollte die Debatte virtuell stattfinden. Der Präsident möchte das aber nicht akzeptieren. Sein Wahlteam hat angeregt, den Termin um eine Woche zu verschieben. Inzwischen wurde das zweite Duell abgesagt.

22. Oktober: Dritte TV-Debatte zwischen Trump und Biden (Absage möglich)

Das letzte Duell ist in Nashville, Tennessee ab 03.00 MESZ (23. Oktober) geplant. Auch diesen Termin möchte das Wahlteam von Trump um eine Woche verschieben.

3. November: Präsidentenwahl

Die Wahllokale in den verschiedenen Zeitzonen werden jeweils bis in den Abend geöffnet sein, also nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ) bis in den Morgen des 4. November. In manchen Bundesstaaten gibt es verschiedene Zeitzonen, weshalb dort in einigen Regionen Wahllokale länger geöffnet sind. Die meisten Wahllokale schließen in den Bundesstaaten um:

0 Uhr MEZ (18 Uhr Ortszeit): Indiana und Kentucky

1 Uhr MEZ (19 Uhr Orszeit): New Hampshire, South Carolina, Virginia,Vermont und Florida.

1.30 Uhr MEZ (19.30 Ortszeit): Ohio, West Virginia

2 Uhr MEZ: Alabama, Illinois, Mississippi, Missouri, Oklahoma, Tennesee (19 Uhr Ortszeit) Georgia, Conneticut, Delaware, District of Columbia, Maine, New Jersey, Maryland, Massachusetts, Pennsylvania, Rhode Island (20 Uhr Ortszeit)

2.30 Uhr MEZ (19.30 Uhr Ortszeit): Arkansas

3 Uhr MEZ: Arizona, Kansas, South Dakota, Texas, Wyoming, Nebraska, Colordao, New Mexico (19 Uhr Ortszeit), Louisiana, Michigan, Minnesota, Wisconsin (20 Uhr Ortszeit) New York (21 Uhr Ortszeit)

4 Uhr MEZ: Nevada (19 Uhr Ortszeit), Montana, Utah (20 Uhr Ortszeit), Iowa (21 Uhr Ortszeit)

5 Uhr MEZ: North Dakota, (21 Uhr Ortszeit), Oregon, Klaifornien, Idaho, Washington (20 Uhr Ortszeit), Hawaii (18 Uhr Ortszeit)

6 Uhr MEZ: Alaska (20 Uhr Ortszeit)

Bei den vergangenen Präsidentenwahlen stand der Sieger meist noch in der Wahlnacht fest. Experten gehen aber davon aus, dass in diesem Jahr wegen der Pandemie wesentlich mehr Menschen per Briefwahl abstimmen werden. Daher könnte sich die Auszählung der Stimmen deutlich verzögern - um einige Tage oder sogar noch länger.

14. Dezember: Der Wahlsieger wird formell von den Wahlmännern gewählt

Die Anzahl der Wahlleute eines Bundesstaats entspricht der von dort entsandten Zahl der US-Senatoren und Kongressabgeordneten und richtet sich damit in etwa nach der Einwohnerzahl. Die Wahlleute stimmen 41 Tage nach der Präsidentenwahl ab, dieses Jahr am 14. Dezember. Sie richten sich dabei nach dem Ergebnis in ihrem Bundesstaat - in vielen Staaten würde den Wahlmännern und Wahlfrauen sonst eine Strafe drohen. Um Präsident zu werden, muss ein Kandidat mindestens die Stimmen von 270 Wahlleuten gewinnen.

6. Januar 2021 - Bekanntgabe im Kongress

Der Starttermin für den neuen Kongress ist demnach der 3. Januar. Am 6. Januar wird im US-Kongress ab 19.00 Uhr MEZ bei einer gemeinsamen Sitzung der beiden Parlamentskammern offiziell bekanntgegeben, wer der nächste Präsident und Vizepräsident sein wird.

20. Januar 2021: Vereidigung und Amtsantritt des Wahlsiegers

Der neue Präsident leistet dann am 20. Januar bei einer festlichen Zeremonie vor dem Kapitol in Washington ab 18.00 Uhr MEZ seinen Amtseid ab („Inauguration“).

(ahar/AFP)