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US-Wahl 2020: Donald Trump lässt Teil der Klage gegen Pennsylvania fallen

Klage wegen angeblichen Wahlbetrugs : Trump lässt Teil der Klage gegen Pennsylvania fallen

Trump und sein Wahlkampfteam haben in ihrer ursprünglichen Klageschrift behauptet, dass Wahlbeobachter bei der Überwachung der Auszählung der Briefwahlstimmen gehindert worden sind. Das zogen sie jetzt zurück. Auf Twitter kündigte Trump jedoch weitere Klagen an.

Das Wahlkampfteam des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump rudert bei einer Klage gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl im US-Bundesstaat Pennsylvania zurück. Aus einer geänderten Klageschrift geht hervor, dass die Behauptung fallengelassen wurde, Wahlbeamte hätten Beobachter rechtswidrig daran gehindert, die Auszählung der Briefwahlzettel zu überwachen. Die Beschwerde konzentriert sich nun auf die Behauptung, dass demokratisch geprägte Bezirke den Wählern unter Verstoß gegen das Gesetz rechtswidrig erlaubt haben, Fehler in ihren Briefwahlunterlagen zu korrigieren. Wahlmänner sagten, dass der Streit nur eine kleine Anzahl von Stimmzetteln in dem Bundesstaat betreffe, in dem der Demokrat Joe Biden mit mehr als 60.000 Stimmen vor Trump liegt. Weniger als 100 Stimmzettel seien fehlerhaft gewesen.

Beamte aus Pennsylvania haben daher das Bundesgericht aufgefordert, Trumps Klage abzulehnen. Sie sagten, die Wahlbeobachter hätten die Auszählung der Briefwahlunterlegen überwachen können und alle Bezirke des Bundesstaates dürften Wähler informieren, wenn ihre Briefwahlzettel Fehler aufweisen würden. Pennsylvania will am 23. November das Ergebnis der Abstimmung offiziell bestätigen.

Via Twitter kündigte Trump jedoch an, weitere Klagen einzureichen. Er werde bald "große Klagen" anstrengen, in denen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 3. November infrage gestellt würde, schrieb Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter am Sonntag. "Unsere großen Klagen, die die Verfassungswidrigkeit der Wahlen 2020 und die Unverschämtheit aufzeigen, mit der Dinge getan wurden, um das Ergebnis zu verändern, werden bald eingereicht!"

(sed/Reuters)