1. Politik
  2. Ausland
  3. US-Wahl 2020

So läuft der Super Tuesday: Romney siegt hauchdünn in Ohio

So läuft der Super Tuesday : Romney siegt hauchdünn in Ohio

Der führende republikanische Exgouverneur Mitt Romney hat am "Super Tuesday" seine Führung im Rennen um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat verteidigt, seinen engsten Verfolger Rick Santorum aber nicht abschütteln können.

Romney gewann in fünf der zehn Staaten, Santorum in drei und Newt Gingrich in einem. Wie der Nachrichtensender CNN in der Nacht zum Mittwoch berichtete, gewann Romney auch in Ohio hauchdünn vor seinem Rivalen Rick Santorum.

Romney sagte in Boston vor seinen Anhängern, er werde am Ende die Nominierung bekommen. Santorum sagte in Steubenville in Ohio, der "Super-Dienstag" habe gezeigt, dass er noch lange nicht aus dem Rennen sei. Auch Gingrich, früherer Präsident des Repräsentantenhauses, machte deutlich, dass er nicht aus dem Wettkampf auszusteigen gedenke.

Damit könnte er letztendlich Romney helfen. Mit größter Spannung wurde das Ergebnis aus Ohio erwartet, einem sogenannten Swing State bei der Präsidentenwahl im November. In diesen Staaten mit Wechselwählerstimmung können sich weder Republikaner noch Demokraten des Sieges sicher sein.

Am "Super-Dienstag" ging es um insgesamt 419 Delegiertenstimmen beim Nominierungsparteitag Ende August in Tampa im US-Staat Florida.
Nach Zahlen der Nachrichtenagentur AP kam Romney bis zum Dienstag auf 237 auf ihn verpflichtete Delegierte, Santorum auf 92.

Mit seinem Sieg in Georgia kam Gingrich auf 56 Delegierte. Der Kongressabgeordnete Ron Paul hat 25. Für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten und Herausforderer von Präsident Barack Obama werden 1.144 Delegiertenstimmen benötigt.

Nach Berechnung der AP gewann Romney in den vier von ihm gewonnenen Staaten mindestens 129 Delegierte hinzu, Santorum 47, Gingrich 42 und der abgeschlagene Ron Paul 10.

(APD)