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Vor der US-Präsidentenwahl: Rice könnte Romneys Vize werden

Vor der US-Präsidentenwahl : Rice könnte Romneys Vize werden

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner Mitt Romney könnte einem Medienbericht zufolge mit der früheren US-Außenministerin Condoleezza Rice als seiner Stellvertreterin ins Rennen gehen.

Wie die gewöhnlich gut informierte Nachrichtenseite "The Drudge Report" am Donnerstagabend unter Berufung auf Quellen bei den Republikanern berichtete, befindet sich Rice überraschend "nahe der Spitze der Liste" von Romneys möglichen Vizekandidaten.

Romneys Wahlkampfteam habe am Donnerstagabend eine neue Spenden-Sammelaktion gestartet unter der Überschrift "Meet the VP" (Treffen Sie den Vizepräsidenten), berichtete die Webseite. Romney habe zuvor persönlich die Liste seiner möglichen Stellvertreter eingegrenzt. Laut "Drudge" überzeugte ihn ein Auftritt von Rice im Bundesstaat Utah vor einigen Wochen, bei dem sie für ihr Plädoyer für die Verteidigung von Amerikas Führungsrolle in der Welt großen Applaus erhalten hatte.

Rice hatte unter Präsident George W. Bush zunächst als Sicherheitsberaterin und später als Außenministerin gedient. Als Expertin für Außenpolitik und als Afroamerikanerin gilt Rice als gute Ergänzung zu Romney. Allerdings ist Rice eng verbunden mit der noch immer unpopulären Bush-Ära und ist wegen ihrer Rolle als eine der Architektinnen des Irak-Krieges 2003 umstritten. Rice, die derzeit als Professorin an der Universität Stanford unterrichtet, hat wiederholt dementiert, an einer Kandidatur interessiert zu sein.

(AFP)