Schlechtes Wetter: Obama muss für Rede umziehen

Schlechtes Wetter : Obama muss für Rede umziehen

Schlechte Wetteraussichten haben die Demokratische Partei zur Verlegung der Nominierungsrede von US-Präsident Barack Obama auf dem Parteitag in Charlotte gezwungen.

Statt vor zehntausenden Zuschauern im Bank of America-Stadion unter freiem Himmel aufzutreten, werde Obama am Donnerstag nun in der kleineren Time Warner Cable Arena sprechen, teilte die Partei am Mittwoch mit. In der Halle mit 15.000 Plätzen findet seit Dienstag bereits das Parteitagsprogramm statt.

"Wir haben die Wettervorhersagen genau verfolgt und mehrere Berichte sagen für die Gegend Gewitter voraus", erklärten die Demokraten. Mit dem Umzug solle "die Sicherheit unserer Delegierten und Parteitagsgäste" gewährleistet werden.

Den Angaben zufolge hatten sich "mehr als 65.000 Menschen" für die Rede des Präsidenten angemeldet. Die Demokraten riefen ihre Anhänger auf, sich den Auftritt Obamas nun "gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn" im Fernsehen anzuschauen.

Obama und sein Vizepräsident Joe Biden sollen am Donnerstag zum Abschluss der "Convention" die erneute Nominierung ihrer Partei für das Weiße Haus offiziell annehmen.

Schlechtes Wetter hatte bereits den Parteitag der Republikaner vergangene Woche in Tampa beeinträchtigt, der wegen des Hurrikans "Isaac" um einen Tag verkürzt werden musste.

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(AFP)
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