Bayerns Ministerpräsident Söder „Ich lasse mir mein positives Bild von Amerika nicht nehmen“

München · Der CSU-Chef glaubt, dass sich das Fundament der amerikanischen Demokratie verändert, je nachdem wer sich am Ende als Präsident durchsetzt. Die Verbindung zwischen den USA und Deutschland bleibe aber trotzdem sehr eng.

 Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder tritt nach einer Video-Pressekonferenz vor die Kameras.

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder tritt nach einer Video-Pressekonferenz vor die Kameras.

Foto: dpa/Matthias Balk

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sieht die Vorgänge um die amerikanische Präsidentenwahl mit Sorge. „Es gehört zum Prinzip einer stabilen Demokratie, dass die Mehrheit gewinnt und die Minderheit akzeptiert, dass die Mehrheit den Sieg davonträgt. Genauso gilt der Grundsatz, dass jede Stimme ausgezählt werden muss. Und es gehört auch dazu, dass man Wahlergebnisse akzeptiert und nicht versucht, sie juristisch zu korrigieren“, sagte der christsoziale Politiker unserer Redaktion.