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Kanye West: US-Präsidentschaftskandidat 2020 - Donald Trump Konkurrent

Konkurrenz für Trump und Biden : Kanye West kündigt US-Präsidentschaftskandidatur 2020 an

Kanye West for President? Der Rap-Mogul hat am Unabhängigkeitstag angekündigt, US-Präsident Donald Trump bei der Wahl im November herauszufordern. Nun hat Kim Kardashians Ehemann vier Monate Zeit, die US-Wähler von sich zu überzeugen.

Der Musiker und milliardenschwere Unternehmer, der sich in der Vergangenheit als Trumps Unterstützer hervorgetan hatte, teilte seine Ambitionen am Samstag in pathetischen Worten via Twitter mit: "Wir müssen jetzt Amerikas Versprechen erfüllen, indem wir Gott vertrauen, unsere Vision vereinen und unsere Zukunft errichten. Ich kandidiere als Präsident der Vereinigten Staaten!"

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">We must now realize the promise of America by trusting God, unifying our vision and building our future. I am running for president of the United States 🇺🇸! <a href="https://twitter.com/hashtag/2020VISION?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#2020VISION</a></p>&mdash; ye (@kanyewest) <a href="https://twitter.com/kanyewest/status/1279575273365594112?ref_src=twsrc%5Etfw">July 5, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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West versah seine Ankündigung mit dem Schlagwort "#2020Vision". Als Zeitpunkt wählte der 43-Jährige den symbolträchtigen Unabhängigkeitstag der USA. Details zu seiner kurzfristig angekündigten Präsidentschaftskandidatur nannte er nicht. Dem Ehemann von Kim Kardashian bleiben nur vier Monate Zeit, um die US-Wähler von sich zu überzeugen.

Der Rapper zählte zu den frühen Unterstützern von Präsident Trump. 2018 empfing Trump West im Weißen Haus, bei dem der Musiker den Präsidenten umarmte und vor laufenden Kameras eine Schimpftirade mit Ausdrücken losließ, wie sie aus dem Amtssitz des US-Präsidenten sonst nie zu hören sind. Dem Staatschef versicherte West in dem Jahr allerdings, dass er ihn liebe.

2019 relativierte West seine Unterstützung für Trump jedoch. Sie sei eine Möglichkeit gewesen, die US-Demokraten zu ärgern. Gleichzeitig gab der Rapper seine eigenen Ambitionen bekannt: "Es wird eine Zeit geben, in der ich Präsident der USA sein werde", prophezeite er.

Ende Juni veröffentlichte West einen musikalischen Kommentar zur aktuellen Rassismus-Debatte in den USA. In einem Video zu seinem Song "Wash Us In the Blood" waren Bilder der landesweiten Anti-Rassismus-Proteste zu sehen.

(vek/AFP)