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US-Vorwahlkampf: Zehn demokratische Präsidentschaftsbewerber sind noch übrig

US-Vorwahlkampf : Zehn demokratische Präsidentschaftsbewerber sind noch übrig

Für die dritte Runde der Fernsehdebatten unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern in den USA haben sich zehn Anwärter qualifiziert. Das teilten die Demokratische Partei und der US-Fernsehsender ABC am Donnerstag mit.

ABC strahlt die nächste Debatte aus. Diese dritte Runde wird am 12. September in Houston (Texas) veranstaltet. Anders als bei den vorherigen beiden Runden wird es diesmal nur einen Abend geben, an dem alle zehn Demokraten, die sich qualifiziert haben, gemeinsam auf der Bühne stehen werden.

Die TV-Debatten bieten den Präsidentschaftsbewerbern die Gelegenheit, sich vor einem nationalen Publikum zu präsentieren. Für die Teilnahme müssen sie in Umfragen und beim Spendenaufkommen bestimmte Mindestwerte vorweisen. Bei den ersten beiden Debatten in Miami und Detroit waren jeweils 20 Demokraten aufgetreten, verteilt auf zwei Abende. Für die dritte Runde galten höhere Hürden für die Teilnahme.

Mit dabei sind nun unter anderem jene, die in Umfragen seit Wochen vorne liegen: Ex-US-Vizepräsident Joe Biden sowie die Senatoren Bernie Sanders, Elizabeth Warren und Kamala Harris. Erstmals werden damit alle Schwergewichte der Partei mit echten Aussichten auf eine Präsidentschaftskandidatur bei einer Debatte aufeinandertreffen.

20 Demokraten sind noch im parteiinternen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Es ist aber zu erwarten, dass sich das Bewerberfeld in Kürze deutlich verkleinern wird. Experten rechnen damit, dass mehrere der Bewerber, die sich nicht für die Debatte in Texas qualifizieren konnten, aussteigen werden. Die Senatorin Kirsten Gillibrand entschied sich für diesen Schritt. Zuvor hatten bereits mehrere andere Demokraten ihre Bewerbung zurückgezogen.

Die parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl im November 2020 festlegen, beginnen erst im Februar. US-Präsident Donald Trump will bei der Wahl für die Republikaner antreten und sich eine zweite Amtszeit sichern.

(dpa)