US-Republikaner Roy Moore hält an Senats-Kandidatur fest

Vorwürfe der sexuellen Belästigung: US-Republikaner Roy Moore hält an Senats-Kandidatur fest

Der republikanische Politiker Roy Moore will trotz Vorwürfen sexueller Belästigung gegen ihn im US-Staat Alabama zur Wahl antreten. Moore erklärte am Freitag (Ortszeit) in einer Radiosendung, alle Menschen seien unschuldig, bis ihre Schuld bewiesen sei.

Wenn Kandidaten stets einen Rückzieher machten, wenn Anschuldigungen erhoben würden, "dann muss man gar nicht erst antreten, denn dann gibt es sowieso Beschuldigungen".

Die Zeitung "Washington Post" berichtete am Donnerstag, Moore habe 1979 im Alter von 32 Jahren ein 14-jähriges Mädchen sexuell belästigt. Drei weitere Frauen erhoben ähnliche Vorwürfe. Der Politiker hat die Anschuldigungen zurückgewiesen.

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Er bewirbt sich um den Senatssitz für Alabama als Nachfolger von Jeff Sessions, der zum Justizminister berufen wurde. Gewählt wird am 12. Dezember. Moore erklärte, er stelle eigene Ermittlungen an und habe Hinweise auf "geheime Absprachen". Einzelheiten nannte er nicht.

(das/ap)
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