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US-Präsident Donald Trump und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz verhandeln über Autozölle

Streit um Autozölle : Trump empfängt Kurz - USA an Deal mit EU interessiert

US-Präsident Donald Trump zeigt sich beim Thema Autozölle verhandlungsbereit. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz traf ihn zu Gesprächen im Weißen Haus.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden. Kurz will sich um eine Verbesserung der Atmosphäre im Handelsstreit zwischen den USA und der EU bemühen. Aktuell geht es dabei um mögliche US-Autozölle, die Hersteller aus Europa - vor allem auch aus Deutschland - empfindlich treffen könnten.

Trump sagte vor dem Gespräch, er sei weiter an einer Einigung mit der EU interessiert. Ein Bericht des Handelsministeriums, der zu der Auffassung gelangt, dass die Autoimporte aus Europa eine Gefahr für die Nationale Sicherheit der USA darstellen, müsse dem nicht zwangsläufig im Wege stehen. „Wenn wir keinen Deal machen, dann kommt es zu den Zöllen“, betonte Trump.

Nach einem etwa 15-minütigen Vier-Augen-Gespräch zwischen Trump und Kurz sollte es zu einem Treffen auf Delegationsebene kommen, an dem auch die Trump-Berater Larry Kudlow (Wirtschaft) und John Bolton (Sicherheit), sowie Vizepräsident Mike Pence und, Außenminister Mike Pompeo, Energieminister Rick Perry und Trumps Stabschef Mick Mulvanea teilnehmen sollten.

(kron/dpa)