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UN: In Kongo wurden sieben Soldaten getöt

UN-Auftrag : Sieben Blauhelm-Soldaten bei Kämpfen in Kongo getötet

Bei Kämpfen mit Rebellen in Kongo sind sieben UN-Blauhelme ums Leben gekommen und zehn weitere wurden verletzt.

Sie seien an einem Einsatz mit dem kongolesischen Militär im Nordosten des Landes beteiligt gewesen, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Donnerstag. Auch unter den kongolesischen Soldaten habe es mehrere Tote gegeben. Ein Blauhelm werde noch vermisst. Die Toten stammten aus Malawi und Tansania.

Der Einsatz richtete sich demnach gegen die Rebellengruppe ADF, die seit Oktober 2014 in der Unruheregion mehr als 1500 Menschen getötet haben soll. Gegründet wurde die Gruppe in den 90er Jahren im benachbarten Uganda, ist aber schon länger in Kongo aktiv. Der Osten des Landes ist reich an Mineralien, auf die es mehrere bewaffnete Gruppen abgesehen haben.

(özi/dpa)