Türkische Nationalelf salutiert Wenn der Krieg beim Fußball mitspielt

Düsseldorf · Die türkische Nationalelf hat mit einem Militärgruß in Richtung der Soldaten in Nordsyrien salutiert - bereits zum zweiten Mal. Präsident Erdogans Kalkül geht auf, der äußere Feind lenkt von innenpolitischen Debakeln ab – und zwei Deutsche machen mit. Eine Analyse.

 Die Spieler der Türkei mit Mahmut Tekdemir, Ugurcan Cakir, Yusuf Yazici, Cenk Tosun, Merih Demiral, Zeki Celik, Hakan Calhanoglu und Umut Meras salutieren nach dem 1:0-Sieg gegen Albanien vor den Fans.

Die Spieler der Türkei mit Mahmut Tekdemir, Ugurcan Cakir, Yusuf Yazici, Cenk Tosun, Merih Demiral, Zeki Celik, Hakan Calhanoglu und Umut Meras salutieren nach dem 1:0-Sieg gegen Albanien vor den Fans.

Foto: dpa/Mahmut Burak Burkuk - Depo

Hin und wieder müssen, wenn die Umstände es verlangen, Verallgemeinerungen herhalten. In diesem Sinne: Was Deutsche von Türken unterscheidet, ist unter anderem ihre Beziehung zum Militär. Und das hat auch mit der salutierenden türkischen Nationalmannschaft, mit Emre Can und Ilkay Gündogan zu tun.