Vor Gipfeltreffen mit Kim Jong Un: Trump trifft vietnamesischen Präsidenten - alle schauen auf die Fähnchen

Vor Gipfeltreffen mit Kim Jong Un : Trump trifft vietnamesischen Präsidenten - alle schauen auf die Fähnchen

US-Präsident Donald Trump lobt Vietnams Fortschritt

US-Präsident Donald Trump ist vor seinem Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi mit dem vietnamesischen Präsidenten Nguyen Phu Trong zusammengetroffen. Bei dem Empfang sorgten die beiden für Erheiterung.

Die Welt schaut auf Hanoi, wo am Mittwochabend US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zusammentreffen. Im Vorfeld traf sich Trump mit dem vietnamesischen Präsidenten Nguyen Phu Trong. Bei dem Empfang griff sich Trump ein kleines Vietnam-Fähnchen, Trong eine US-Fahne. Zwar sahen beide etwas unbeholfen aus, dennoch sorgte diese kleine Aktion für eine Menge Heiterkeit.

Nach dem Empfang würdigte Trump bei den Gesprächen mit Trong und anderen Regierungsvertretern die "außerordentlichen" wirtschaftlichen Fortschritte Vietnams. In Anwesenheit beider Präsidenten wurden Verträge zwischen US-Firmen und der vietnamesischen Luftfahrtbranche im Gesamtwert von 21 Milliarden Dollar (18 Milliarden Euro) unterzeichnet, wie das Weiße Haus mitteilte.

Die Billig-Fluggesellschaft Vietjet will für 12,7 Milliarden Dollar hundert Boeing 737 kaufen, wie die Airline mitteilte. Die Billig-Airline Bamboo Airways unterzeichnete einen Kaufvertrag für zehn 787 Boeing Dreamliner für 3 Milliarden Dollar. Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines unterzeichnete einen Wartungsvertrag mit der US-Firma Sabre Corporation für 100 Millionen Dollar.

"Diese Deals werden mehr als 83.000 US-Arbeitsplätze unterstützen und die Sicherheit und Zuverlässigkeit für internationale Vietnam-Reisende erhöhen", sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses nach der Unterzeichnung der Verträge. Vietnams Luftfahrtbranche boomt, entsprechend steigt die Nachfrage nach Flugzeugen. Trump hatte zuvor das Handelsdefizit mit Vietnam kritisiert und das kommunistische Land zum Kauf von US-Gütern aufgefordert.

(AFP)
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