Massaker an US-Grundschule Gesetze werden Amokläufe nicht verhindern

Meinung · Ein offenbar gemobbter Junge tötet 19 Grundschulkinder in dem Ort, in dem er selbst lebt. Dass er die Schusswaffe dafür legal besorgen konnte, ist nicht das Hauptproblem. Das zeigen Details, die auf Parallelen zum vereitelten Anschlag an einer Essener Schule deuten.

Texas: Amoklauf an US-Grundschule – Schütze tötet mindestens 19 Kinder
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Amoklauf an US-Grundschule – Schütze tötet mindestens 19 Kinder

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Foto: dpa/Billy Calzada

Es ist der erste, natürlich nachvollziehbare Reflex. „Wann in Gottes Namen bieten wir der Waffenlobby die Stirn?“, sagt US-Präsident Joe Biden nur wenige Stunden, nachdem die Schüsse an einer Grundschule in Texas gefallen sind und mindestens 19 Kinder sowie zwei Erwachsene töteten. Sichtlich erschüttert wirkt Biden, fast flehend im Ton, die Verzweiflung ist spürbar. „Ein Kind zu verlieren ist, als würde Ihnen ein Stück Ihrer Seele weggerissen werden“, sagt der US-Präsident, der selbst schon den Tod zweier seiner vier Kinder verkraften musste. Ein Sohn starb an Krebs, der andere bei einem Autounfall.