Streit um Atomprogramm: UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Streit um Atomprogramm: UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Der UN-Sicherheitsrat hat im Atomstreit mit Nordkorea schärfere Sanktionen gegen die Führung in Pjöngjang verhängt. Ein von den USA eingebrachter Resolutionsentwurf wurde am Samstagnachmittag in New York mit den Stimmen aller 15 Mitglieder angenommen.

Dem kommunistischen Land soll der Geldhahn zugedreht werden, indem der Regierung rund eine Milliarde US-Dollar (rund 843.000 Millionen Euro) an Exporteinnahmen entzogen werden. Der Exportbann betrifft Kohle-, Stahl- und Eisen-, Blei-, Fisch- und Meeresfrüchte-Ausfuhren.

Verhandlungen über die Maßnahmen mit China, dem Haupthandelspartner Nordkoreas, liefen bereits seit Anfang Juli, nachdem Pjöngjang am 4. Juli. seine erste Interkontinentalrakete getestet hatte. Am 28. Juli folgte ein zweiter Test, der die Befürchtungen weiter nährte, Nordkorea könne die Entwicklung einer Rakete vorantreiben, die US-Festland erreichen würde.

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Im Zuge des Konflikts mit Nordkorea hatte Washington zuletzt auch ein Verbot für US-Bürger verhängt, in das ostasiatische Land zu reisen. Dieses Verbot soll am 1. September in Kraft treten. Das Reiseverbot soll für ein Jahr gelten. Unter bestimmten Umständen sind Ausnahmen für Reisen aus humanitären Gründen sowie für Journalisten möglich.

(felt/AFP)