Deepfake mit KI Putin amüsiert sich über gefälschte Scholz-Rede

Moskau · Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bringt Unternehmen viele Vorteile. Auch Russlands Präsident konnte jetzt die Vorzüge dieser Technologie kennenlernen. Was Bundeskanzler Scholz damit zu tun hat und warum Putin sich köstlich amüsierte.

 Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag, 24. November 2022, an der Internationalen KI-Konferenz in Moskau teil.

Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag, 24. November 2022, an der Internationalen KI-Konferenz in Moskau teil.

Foto: AP/Pavel Bednyakov

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) anhand einer gefälschten Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz vorführen lassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Ria veröffentlichte am Donnerstag ein kurzes Video, wie der Kremlchef sich in Moskau den angeblichen Auftritt des SPD-Politikers anschaut.

Bei diesem sogenannten Deepfake legten die russischen Programmierer Scholz erst amerikakritische Worte aus dem beliebten russischen Actionfilm „Bruder 2“ in den Mund. Dann lassen sie ihn sagen: „Wir wollten das russische Gas aufgeben. Aber um es mit den Worten eines russischen Klassikers zu sagen: Wir wollten das Beste, aber es kam wie immer.“ Dieses geflügelte Wort stammt von dem früheren russischen Ministerpräsidenten Viktor Tschernomyrdin (1938-2010).

Wladimir Putin - Präsident von Russland, eitel, autoritär, entschlossen
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„Er sagt die richtigen Dinge“, kommentierte Putin das gefälschte Scholz-Video. Die Rede sei inhaltsreich und tiefsinnig gewesen. Seit Russland vor neun Monaten in das Nachbarland Ukraine einmarschiert ist, versucht Deutschland sich aus der Abhängigkeit von russischem Erdgas zu lösen.

(mzu/dpa)
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